Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland lehnt eine Überarbeitung der Einheitsübersetzung ab

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Artikelstatus: Fertig 19:18, 9. Sep. 2005 (CEST)
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Berlin / Bonn (Deutschland), 09.09.2005 – Wie dem Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz per Post mitgeteilt wurde, lehnt die Evangelische Kirche eine Revision der Einheitsübersetzung der Bibel ab. Die Einheitsübersetzung war von 1960 bis 1980 gemeinsam von evangelischen und katholischen Theologen erstellt worden. In einer Vereinbarung zwischen den beiden Kirchen wurde die Bibelfassung 1979 anerkannt. Deutschland war zum damaligen Zeitpunkt das erste Land mit einer „ökumenischen“ Bibel, dessen Beispiel viele Länder gefolgt sind. Doch in den vorigen Jahren wurde die aktuelle Fassung seitens der evangelischen Kirche immer wieder abgelehnt und die Lutherübersetzung vorgezogen.

Die Katholische Kirche bedauert die einseitige Absage und weist den Vorwurf zurück, zu viel Druck gemacht zu haben. Sie arbeitet zur Zeit an einer Überarbeitung des Gotteslobes, dem Gesangs- und Gebetsbuch für ganz Deutschland. Aus Sicht der Konfessionsvertreter wäre es von Vorteil gewesen, die überarbeiteten Teile der Einheitsübersetzung hier mit einfließen zu lassen.

Nun will sich die Katholische Kirche in Deutschland mit den deutschsprachigen katholischen Kirchen in den Nachbarländern zusammentun, um eine Revision zu realisieren.

Quellen