Pilot eines Leichtflugzeuges stirbt bei Kollision mit Windkraftanlage

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Veröffentlicht: 03:58, 3. Feb. 2017 (CET)
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Flugplatz Melle-Grönegau
Diamond DA 20, ein zweisitziges Leichtflugzeug, das von der Firma Diamond Aircraft in Österreich bzw. Kanada hergestellt wird (Archivbild)

Melle (Deutschland), 03.02.2017 – Am Donnerstag kurz nach Mittag kollidierte ein Leichtflugzeug vom Typ Diamond DA 20 A1 mit dem Mast einer Windenergieanlage. Der 40-jährige Pilot aus Melle-Neuenkirchen verstarb bei dem Unfall. Spezialisten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) in Braunschweig befanden sich vor Ort und untersuchen den Flugunfall.

Teile des Flugzugs waren nach dem Unglück im Umkreis von 100 Metern verteilt. Eines der Wrackteile hatte sich im Gittermast verfangen. Ein Notarzt, der mit dem Rettungshubschrauber gekommen war, konnte nur noch den Tod des Piloten feststellen.

Gerhard Sperber, der Vorsitzende des SFC Melle-Grönegau e.V., gab an, dass es sich bei dem 40-Jährigen um einen erfahrenen Piloten gehandelt habe. Der Verein sei Eigentümer des verunfallten Flugzeugs, das vom Flugplatz Melle-Grönegau gestartet war. Zur Kollision sei es beim Anflug auf den Flughafen gekommen, hierbei ist eine Platzrunde vorgeschrieben. Der Standort der Windkraftanlage sei dem Piloten bekannt gewesen. Der 40-Jährige hatte die Sonne im Rücken, somit ist unerklärlich wie es zum Zusammenstoß kommen konnte. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen.


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