Neuer Streit bei Opel?

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Rüsselsheim / Bochum (Deutschland), 22.08.2005 – Beim angeschlagenen Automobilhersteller Opel scheint es erneut Streit über die Personalpolitik zu geben. Wie die Welt am Sonntag berichtet, plant der Mutterkonzern General Motors, mehr Opel-Mitarbeiter als bislang geplant in ein externes Unternehmen zu überführen.

Opel-Betriebsratschef Klaus Franz wird in dem Blatt mit den Worten "Die GM-Europazentrale in Zürich versucht, unter der Hand bis zu 350 Mitarbeiter an den Opel-Standorten Bochum, Kaiserslautern und Rüsselsheim abzubauen und in einer neuen Firma weiterzubeschäftigen" zitiert. Dies stehe im Widerspruch zum im März diesen Jahres vereinbarten Zukunftsvertrag. "Wenn GM an dem Vorhaben festhält, bedeutet das Konflikt" wird Franz zitiert.

Ein Opel-Sprecher verweist auf noch nicht abgeschlossene Verhandlungen. "Das ist ein schwebendes Verfahren. Eine Einigung wird bis Jahresende angestrebt, und wir sind guten Mutes, das zu erreichen." Im Juli wurde spekuliert, dass ein Joint Venture zwischen der Adam Opel AG und der GM-Logistiktochter Caterpillar gebildet werden solle, in das bereits zum Jahresende das Ersatzteilgeschäft ausgelagert werden solle.

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