Mond-Pläne der USA dringen an die Öffentlichkeit

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Miami (USA), 03.08.2005 – Die USA planen, vier Astronauten im Jahr 2018 zum Mond zu schicken. Dieses soll der erste Schritt für eine eventuell folgende Mars-Mission sein. Das geht aus einem NASA-Dokument hervor, das in einer US-Zeitung veröffentlicht wurde.

Die Pläne sehen außerdem vor, eine Mondstation zu errichten, die ein komplettes Wohnquartier und ein Kraftwerk beinhaltet. Außerdem soll in der lebensfeindlichen Umgebung nach Rohmaterialien für Treibstoff und nach Wasser gesucht werden. Das soll mit Hilfe eines High-Tech-Fahrzeugs geschehen, das speziell für Sanddünen ausgelegt ist, berichtet die Zeitung „Orlando Sentinel Daily“.

Die Raumfahrer sollen mit einer Rakete starten, die als Nachfolger des Spaceshuttles entwickelt wurde. Die Landung bei der Rückkehr zur Erde soll mit Kapseln erfolgen, die in ihrer Art schon beim Apolloprogramm benutzt wurden.

In dem Dokument wird zum Ausdruck gebracht, dass die Mondmission als Probelauf für eine 500-tägige Mission zum Mars gedacht ist. Das Papier wird von einer Studie begleitet, die im nächsten Monat veröffentlicht wird.

US-Präsident George W. Bush hatte letztes Jahr angekündigt, dass die NASA spätestens bis zum Jahr 2020 zum Mond zurückkehren und eventuell danach zum Mars fliegen werde. Die Studie beziffert die Kosten des Projekts auf 217 Milliarden US-Dollar über die nächsten 20 Jahre.

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Quellen