Meinungen:Ex-Verkehrsminister Günther Krause wurde Opfer eines Betrügers

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Physikalischer Blödsinn![Bearbeiten]

Physikalischer Blödsinn! Denn die Energie der Neutrinos ist viel zu gering! Mit Neutrinos kann man weder ein Auto, geschweige denn ein Kraftwerk Betreiben! Der Grund, die erzeugte Energie ist viel zu gering! Hierzu eine Beispielrechnung nach Herrn Prof. Dr. Krause in der MAZ vor geraumer Zeit: Wenn beispielsweise 60.000.000.000 Neutrinos (eine Milliarden Teilchen pro cm²*600 ≈ 4*1013), die aus dem All auf ein DIN-A-4 -Blatt aus Alu-Folie einprasseln, sollen diese eine Leistung von 3 W (Watt) an elektrischer Leistung erzeugen können. Da müsste man ja glattweg mit dieser physikalischen Methode eine Fahrradglühlampe zum Leuchten bringen können, wobei dann ein Strom von 0,5 A (Amperè) fließen müsste (Leistung P: Spannung U = Stromstärke I =3 W:6 V= 0,5 A). Dieser „geniale“ Vorschlag ist aber nicht besonders klug und effizient, da ein Neutrino nur eine Energie von 0,2 bis 2 MeV (Millionen Elektronenvolt) und eine Masse von rund 2* 10-36 kg besitzt (Neutrinos sind also nicht masselos) und sich mit Lichtgeschwindigkeit von 300.000 km/s bewegt. Da 1 eV der Energie von E= 1,6*10-19 WS (Wattsekunden) entspricht, müsste die Energie, die durch die ca. 4*1013 Neutrinos auf ein DIN-A-4-Blatt einwirkten, maximal E=2*10-19*4*1013 WS ≈8*10-6 ≈ 10-5WS betragen. Die Energie ist viel zu gering, um beispielsweise eine Fahrradglühlampe aufleuchten zu lassen. Oder anders formuliert: Die Fahrradglühlampe würde bei dieser Energie mit bei 6 V Spannung bei einem Stromfluss von 0,5 A lediglich für ca. 10-5 s glimmen können – also faktisch gar nicht (Energie E: Leistung P=Zeit t =10-5WS: 3 W= 10-5s). Und noch etwas spricht gegen Herrn Krauses und seines Neutrino-Chef Holger Schubert Idee, ein Neutrinokraftwerk errichten zu wollen oder E-Autos zu betreiben. Wenn auch nach offizieller Lesart Millionen Neutrinos auf einen cm² aus dem All einwirken können, so sind die Neutrinos nur schwer nachweisbar. Hier muss der Begriff des Wirkungsquerschnitts aus der Teilchenphysik eingeführt werden: Dieser Wirkungsquerschnitt beträgt für Neutrinos 1043/cm². Mit anderen Worten: Es sind 1043 Neutrino-Elementarteilchen notwendig, um eines registrieren zu können oder damit eines wirksam werden kann! Deshalb wurden Ende der fünfziger Jahre riesige Detektoren-Netze in Bergwerken gekoppelt mit Sekundärelektronenvervielfacher installiert, wobei die Ausbeute des Nachweises einzelner Neutrinos recht mager war. In den achtziger Jahren wollte wohl das Institut für Elementarteichenphysik DESY in Hamburg gemeinsam mit Wissenschaftlern der Sowjetunion die Fläche des Aralsees zum Nachweis dieser Elementarteichen nutzen. In den siebziger Jahren kam der Durchbruch: amerikanische Teilchenphysiker konnten die Teilchen anhand von Blasenspuren in einer Blasenkammer, die mit Wasserstoff gefüllt war, nachweisen. Siegfried Marquardt, Königs Wusterhausen -- 2003:E2:FBC9:4752:B025:AD44:BBE:68B1 14:59, 25. Jul. 2018 nachsig.