Meinungen:Empörung über die Arbeitsbedingungen bei Amazon

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Empörung über die Arbeitsbedingungen bei Amazon

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Working poor?[Bearbeiten]

Ich habe gerade gelesen "Das Phänomen der 'working poor' verletzt die Würde der Arbeit bzw. der Würde des arbeitenden Menschen und es bedroht den sozialen Konsens, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Es muss möglich sein, dass jemand, der einen vollen Arbeitsplatz hat, mit seinem Einkommen auch menschenwürdig leben kann. Dieser Grundsatz kann aus christlich-sozialethischer Sicht nicht zur Disposition gestellt werden. Wir können hier nicht achselzuckend auf die Gesetze des Marktes verweisen." (ISBN 3426783606, Reinhard Marx) Jetzt wäre es doch interessant zu diskutieren, bei welchem Gehaltsniveau denn 'working poor' anfängt und von welchen Rahmenbedingungen das denn abhängt. (z.B. allgemeines Preisniveau in einem Land) --Bernhard Fastenrath 13:35, 21. Feb. 2013 (CET)

Das Börsenblatt schreibt, dass die Tariflöhne für Lager-Arbeiten im Versandhandel zwischen 11,47 Euro und 11,94 Euro Einstiegsgehalt liegen. (http://www.boersenblatt.net/563220/) --Bernhard Fastenrath 13:41, 21. Feb. 2013 (CET)

Schwere Vorwürfe gegen Amazon im Bundestag[Bearbeiten]

Geht es nur um die Bezahlung?[Bearbeiten]

Entscheidend für mich ist. Wenn Arbeiter aus einem anderen Land angeworben werden, dann dürfen ihnen keine falschen Versprechungen gemacht werden. Auch in einem Arbeiterwohnheim haben Menschen ihre Rechte und nur mit Zustimmung der Bewohner dürfen die Zimmer von Sicherheitsleuten betreten werden. Diskriminierungen, die auch nur den Eindruck von einem planmäßigen Vorgehen hat, oder fremdenfeindlichen Hintergründe haben, durch eine beauftragte Sicherheitsfirma, sind nicht zu akzeptieren. --Usien - Max Vinzent 11:39, 22. Feb. 2013 (CET)

Die falschen Versprechungen waren aber offenbar im Zusammenhang mit Kosten für Kost und Logis, wie es zumindest den Anschein hat. Laut dem Beitrag wurden diese Kosten aber nicht auf die Sozialabgaben angerechnet. Das war zumindest die Aussage von Verdi und Professor Ingwer Ebsen. Es könnte natürlich sein, dass darüber hinaus auch echte falsche Versprechungen gemacht wurden, aber wenn ich jemand 9,68 € anbiete und ihm für 1 € davon pro Tag warme Mahlzeiten serviere kann er sich eigentlich kaum beschweren, es sei denn der Eindruck wurde erweckt, dass die Mahlzeiten schon bezahlt seien. Die Neo-Nazi Truppe ist natürlich ein ganz anderer Fall, dagegen sollte man wirklich vorgehen. --Bernhard Fastenrath 12:04, 22. Feb. 2013 (CET)
Wenn wir jetzt zum Ergebnis kämen, dass es sich bei den Arbeitern bei Amazon um "working poor" handelt (ich denke da z.B. eher an polnische Erntehelfer) dann könnte man Herrn Marx darauf hinweisen, das sein Buch auf Amazon verkauft wird, da habe ich es nämlich erworben (allerdings als Download). --Bernhard Fastenrath 12:46, 22. Feb. 2013 (CET)
Die Katholiken sind noch bei Aktion Arbeit und haben vermutlich Arbeit plus noch nicht erfunden. --Bernhard Fastenrath 14:06, 22. Feb. 2013 (CET)
(obwohl die Ikonenmalerei doch lange genug geübt wurde ;-). Künstlerische Betätigung hat natürlich verschiedene Motivationen (z.B. Democracy_and_Education/Chapter_XV)
Nichts gegen Aktion Arbeit, aber Arbeit plus finde ich effizienter. --Bernhard Fastenrath 13:32, 25. Feb. 2013 (CET)
Reinhard Marx empfiehlt in seinem Buch "Das Kapital" ein Gerechtigkeits-Siegel für soziale Verantwortung und einen Sozialstaats-TÜV. --Bernhard Fastenrath 17:48, 1. Mär. 2013 (CET)
sozialstaats-tüv.de ist noch frei. Wir könnten ja mal ein Wiki schalten, das wäre doch mal interessant. --Bernhard Fastenrath 13:57, 3. Mär. 2013 (CET)

Boycott Amazon[Bearbeiten]

Auch interessant, obwohl ich noch nicht begriffen habe wo Amazon Steuern umgeht: http://www.ethicalconsumer.org/boycotts/boycottamazon.aspx --Bernhard Fastenrath 12:27, 15. Mär. 2013 (CET)