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Luxemburg: Feuerwehr rettet Mann vom Dach

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten

Luxemburg (Stadt) (Luxemburg), 01.09.2005 – In der Nacht von Montag auf Dienstag brannte es in der luxemburgischen Hauptstadt im Stadtteil Belair in einer im vierten Stockwerk gelegenen Wohnung. Innerhalb von ein paar Minuten waren Polizei und Feuerwehr vor Ort; ein Mann musste vom Dach des Hauses geborgen werden, danach wurde er mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Gegen 02:05 Uhr war das Feuer gemeldet worden. Nach dem Aufbrechen der Tür hatten die Beamten zwar Blickkontakt, jedoch vereitelte das Feuer ein Durchkommen. Innerhalb einer Viertelstunde hatte die Berufsfeuerwehr der Hauptstadt die Flammen im Griff, die sich zwar nicht auf die übrigen Wohnungen ausgebreitet, das Dach jedoch stark beschädigten hatten. Ein Loch im Dach von der Größe eines Quadratmeters ermöglichte das Entweichen der angestauten Hitze. Die Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war, ist vollständig zerstört worden.

Nach den Löscharbeiten weist die Wohnung im dritten Stock Wasserschäden auf. Der Einsatzleiter erklärte, dass das Feuer mit „C-Rohren“ gelöscht wurde; diese „Lanzen“ werden erst seit zwei Jahren von der luxemburgischen Berufsfeuerwehr eingesetzt. Fast 400 Liter Wasser wurden im Kampf gegen die Flammen verbraucht. Im Einsatz waren etwa 20 Feuerwehrmänner mit vier normalen Feuerwehreinsatzwagen, einem weiteren großen, voll ausausgerüsteten Einsatzwagen, dem so genannten NAW, und dem Einsatzwagen SAMU.

Die Brandursache ist noch nicht bekannt.

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Quellen