Leere Wartezimmer in der Arbeitsagentur Jena

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Jena (Deutschland), 07.07.2005 - In der Arbeitsagentur in Jena gibt es seit letzter Woche leere Wartezimmer. Dies hat nichts damit zu tun, dass jeder in der Stadt eine Arbeit hat, sondern mit neuen Regeln bei der Abfertigung der Arbeitssuchenden.

Eine große Entlastung bringt die so genannte „30-Sekundenregel“. Diese Regel besagt, dass alle Vorgänge, die nicht länger als 30 Sekunden dauern, am Empfang abgewickelt werden. Dies ist zum Beispiel das Abgeben von Dokumenten. Wer etwas tiefergehende Beratung benötigt, kann im ersten Obergeschoss am Informationsschalter Auskunft bekommen.

Beratung und Gespräche mit dem persönlichen Berater sind nun fast nur noch mit vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Wartezeit für einen Termin beträgt weniger als zehn Tage, was somit unter dem Bundesdurchschnitt liegt. Für Jugendliche ist die Wartezeit noch geringer.

Bisher gab es nur gute Resonanzen seitens der Arbeitssuchenden, die zuvor unzufriedenen Kunden der Arbeitsagentur zeigten sich erfreut über die neue Entwicklung. Auch habe sich das Klima innerhalb der Arbeitsagentur merklich verbessert, so die Chefin der Jenaer Dienststelle.

Quellen

Originäre Berichterstattung
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Dieser Artikel enthält Journalismus aus erster Hand. Siehe auch die Diskussionsseite für Details.
  • TLZ Zeitungsbericht aus der Samstagausgabe vom 02.07.2005