Korruptionsverdacht gegen Mitarbeiter des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge

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Nürnberg (Deutschland), 16.05.2018 – Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wird gegen einzelne Mitarbeiter der Verdacht auf Korruption untersucht. Es wird geschätzt, dass in rund 2.000 Fällen fragwürdige Asylentscheidungen getroffen wurden. Auslöser für den Verdacht ist die ehemalige Leiterin der Bremer Außenstelle, die in den Jahren 2013 bis 2017 mit drei Anwälten zusammenarbeitete und für rund 1.200 Flüchtlinge eine Anerkennung ohne rechtliche Grundlage verschafft haben soll. Sie wurde nach einem Disziplinarverfahren bereits 2016 versetzt und ist mittlerweile vom Dienst suspendiert; am 20. April 2018 durchsuchten Ermittler ihre Privatwohnung.

Gegenwärtig betreibt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge rund 80 Ankunfts- und Auskunftsstellen in Deutschland, die Niederlassung in Bremen ist sowohl Ankunftszentrum als auch Außenstelle. Im Zusammenhang mit den beschuldigten Rechtsanwälten wurden von der Innenrevision des BAMF rund 4500 Fälle überprüft, wobei auch der Verdacht auf Urkundenfälschung untersucht wurde.


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