Kongress der Weltreligionen verurteilt Gewalt im Namen des Glaubens

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Veröffentlicht: 12:23, 4. Jul. 2009 (CEST)
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Astana (Kasachstan), 04.07.2009 – Mit Abschluss des „Dritten Kongresses der Weltreligionen“ am 1. und 2. Juli 2009, an dem 400 Wissenschaftler, Geistliche und Regierungschefs in 77 Delegationen aller großen Kirchen und Religionen teilnahmen, wurde „Extremismus, Terrorismus und andere Formen der Gewalt im Namen der Religion und des Glaubens als Bedrohung für das menschliche Leben“ abgelehnt. Man rief zu einer friedlichen Koexistenz zwischen den Religionen der Welt auf.

Die Politiker, Vertreter des öffentlichen Lebens, Wissenschaftler, die Medien und die internationale Gemeinschaft wurden aufgerufen, ihre Engagements zu einer größeren moralischen und geistigen Stärkung und echten Solidarität bei der Verfolgung von Lösungen für die wirtschaftlichen, finanziellen, sozialen und ökologischen Problemen in der globalisierten Welt ernst zu nehmen und zu verstärken.

Der kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew, auf dessen Initiative hin 2003 der erste Kongress stattfand, stellte in seiner Eröffnungsrede fest: „Es gibt vieles, was erreicht worden ist. Es gibt vieles, was getan werden muss. Es liegt an uns, dies mit Aufrichtigkeit zu tun.“

Quellen