Knittelfeld wurde wieder von der Motorsägen-Bande heimgesucht

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Artikelstatus: Fertig 14:19, 26. Okt. 2005 (CEST)
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Knittelfeld (Österreich), 20.10.2005 – Der Steiermärkische Ort Knittelfeld wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wieder von der so genannten Motorsägen-Bande heimgesucht. Mitglieder der Bande erbeuteten in Knittelfeld bei einem Einbruch 17 Motorsägen, in Österreich auch „Fichtenmopeds“ genannt. Sie haben einen Gesamtwert von etwa 17.000 Euro. Die Beamten des Landespolizeikommandos vermuten hinter der Motorsägen-Bande eine streng organisierte kriminelle Vereinigung, deren Auftraggeber aus Osteuropa stammen.

Bei dem Einbruch schlugen die Täter die Schaufensterscheibe eines Fachgeschäftes für Forstwerkzeuge ein und nahmen die „Fichtenmopeds“ mit. Anschließend flüchteten sie mit ihrer Beute. Bereits vor einem Jahr, im Herbst 2004, kam es vermehrt zu Diebstählen gleichartiger Forstarbeitsgeräte. Im August 2005 verhaftete die Polizei drei ungarische Täter, die vermutlich der gleichen Bande angehören.

Die Polizei hat die Erfahrung gemacht, dass nach jeder Festnahme neue Bandenmitglieder nachfolgen. Allerdings wies die Polizei auch den Ladeninhabern eine gewisse Mitschuld zu. Die Absicherungen der Geschäfte seien nicht weitgehend genug. Nicht verschlossene Türen, zahlreiche gekippte Fenster oder fehlende Alarmanlagen ermutigten die Einbrecher zu ihren Taten, so die Aussage eines Polizeibeamten.

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Quellen