Kleinfeld-Nachfolge: Peter Löscher wird Vorstandsvorsitzender von Siemens

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Artikelstatus: Fertig 20:38, 21. Mai 2007 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

München (Deutschland), 21.05.2007 – Peter Löscher ist neuer Siemens-Chef. Der Münchner Konzern verkündete, dass Löscher den Posten am 1. Juli antreten werde. Löscher war Präsident bei Global Human Health des US-Konzerns Merck & Co. Siemens Aufsichtsratchef Gerhard Cromme meinte, dass Löscher den Siemenskonzern schon seit einigen Jahren von außen kenne. Er könne das große Unternehmen, das im Ausland als Synonym für deutsche Technologie stehe, wieder dahin rücken, wo es hingehöre. Löscher selbst meinte: „Ich reihe mich in die Reihe der 475.000 stolzen ‚Siemensianer‘ ein." Der stellvertretende Aufsichtsratschef der IG Metall, Berthold Huber, erklärte, dass die Arbeitnehmer schon seit mehreren Tagen mit Löscher gesprochen hätten. Er soll in der Lage sein, den Siemenskonzern wieder aus der Führungskrise und in ruhigeres Fahrwasser zu bringen. Löscher hat zugesagt, keine Kahlschlagpolitik einzuschlagen und keine Arbeiter aus dem Konzern zu werfen.

Löscher (49) wurde 1957 in Villach, Österreich, geboren und studierte Wirtschaft in Wien, Hong Kong und den USA. Seine Wirtschaftskarriere begann in Deutschland bei der Unternehmensberatung Kienbaum & Partner. Von 1998 bis 2002 arbeitete Löscher bei dem Pharmakonzern Hoechst als Chef. Nach einem Zwischenspiel bei der Gesundheitssparte von General Electric war Peter Löscher erst im letzten Jahr bei Merck eingestiegen.

Reaktionen gibt es noch keine, aber ein Internet-User schrieb verärgert auf welt.de wörtlich: „Gratulation an Siemens… Herr Löscher wird sich die nächsten zwei Jahre die eigenen Taschen füllen und dann zur nächsten Firma aufsteigen…“

Quellen