Kai Diekmann und die Reise nach Israel

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Veröffentlicht: 13:20, 7. Juli 2016 (CEST)
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Kai Diekmann, Bild von 2006

Jerusalem (Israel), 06.07.2016 – Die besonderen Beziehungen zwischen dem Axel Springer Verlag und dem Land Israel sind seit langem bekannt. In den 1970er Jahren ließ der Medienkonzern - vor dem Hintergrund des kalten Krieges - eine der größten Druckereien dort errichten, um in Krisensituation notfalls ganz Europa mit Zeitungen zu versorgen. Nachwuchsjournalisten bekommen Reisen in das gelobte Land spendiert. In einem aktuellen Interview berichtet Kai Diekmann, Gesamtherausgeber der Bild-Gruppe, über weitere Hintergründe. Für die Süddeutsche Zeitung sind dabei ganz andere Einzelheiten von Interesse - so etwa die angeblichen Originalbaupläne des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, die Diekmann 2009 dem israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu geschenkt habe.

Die Baupläne waren Ende des Jahres 2008 aufgetaucht. Laut einem Bericht der Tageszeitung DIE WELT handelte es sich um „28 Zeichnungen mit Entwürfen“. Diese seien im Rahmen der Ausbauplanung teilweise auch von Häftlingen selbst gezeichnet worden. Die Baupläne wurden 2009 im Rahmen einer Ausstellung in Berlin gezeigt und befinden sich heute in Israels Holocaustgedenkstätte Yad Vaschem.


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Quellen[Bearbeiten]