In Malaysia vermisstes Mädchen aus London ist tot

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Veröffentlicht: 23:48, 18. Aug. 2019 (CEST)
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Lage von Kuala Lumpur

Kuala Lumpur (Malaysia), 18.08.2019 – Suchtruppen haben am 13. August den Leichnam des 15-jährigen Mädchen aus London gefunden, das am 4. August aus seinem Zimmer in einem Resort etwa 65 km südöstlich von Kuala Lumpur verschwunden war. Wie die Polizei bekanntgab, haben die Eltern des Mädchens ihre Tochter identifiziert.

Die Leiche wurde ungefähr zwei Kilometer entfernt in einem ziemlich steilen Abschnitt einer Plantage gefunden. Nach Angaben von Mazlan Mansor, dem stellvertretenden Polizeichef von Malaysia, wurde das Mädchen „völlig ohne Kleidung“ aufgefunden.

Die Obduktion des Mädchens ergab, dass das Mädchen an inneren Blutungen gestorben war, die möglicherweise eine Folge von Hunger und Stress sind. Dies teilte Mohamad Mat Yusop, der Polizeichef des Bundesstaates, der Presse mit. Es gebe keinen Verdacht auf Fremdeinwirkung oder auf sexuellen Missbrauch. Es sei davon auszugehen, dass das Mädchen zwei oder drei Tage nach seinem Verschwinden gestorben ist. Doch ein Rucksacktourist, der an der Suche als Freiwilliger teilnahm und zu der Gruppe gehörte, die das Mädchen fand, sagte, dass es so aussehe, als ob das Mädchen am späteren Fundort abgelegt worden sei, nachdem es bei der ersten Suche nicht gefunden wurde.

Die Eltern des Mädchens hatten Anfang der abgelaufenen Woche nach dem Verschwinden des Mädchens eine Belohnung in Höhe von 10.000 Pfund ausgesetzt, um die Suche nach dem Mädchen zu beschleunigen. Da das Mädchen an Holoprosencephalie litt, einer vorgeburtliche Fehlbildung, die die Entwicklung des Gehirns behindert, sagten die Eltern, das Mädchen sei „nicht unabhängig und würde nirgends alleine hingehen“; deswegen gehen die irisch-französischen Eltern von einer Entführung aus.

Ein Anwalt der Familie sagte der französischen Zeitung „Le Parisien“, dass die Eltern wegen „Kindesentführung“ Anzeige erstattet hätten und davon überzeugt seien, dass das Verschwinden des Mädchens „kriminelle“ Hintergründe habe. Die französischen Ermittlungsbehörden haben deswegen eigene Ermittlungen aufgenommen und Beamte nach Malaysia entsandt.


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Quellen[Bearbeiten]