Handball-EM: Deutschland gewinnt gegen Weißrussland, Österreich unterliegt Kroatien

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Veröffentlicht: 23:32, 17. Jan. 2020 (CET)
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Wien (Österreich), 16.01.2020 – Deutschland hat sich bei der Herren-Handball-Europameisterschaft in seinem ersten Hauptrundenspiel gegen Weißrussland deutlich mit 31:23 (18:11) durchgesetzt und damit die Chancen auf das Halbfinale gewahrt. Kroatien, am 18. Januar um 20:30 Uhr der nächste Gegner der deutschen Mannschaft, hatte zuvor Österreich mit 27:23 (13:8) besiegt. Außerdem hatte Spanien Tschechien mit 33:25 (14:9) geschlagen.

In der Tabelle steht Spanien dank eines besseren Torverhältnisses mit vier Punkten punktgleich vor Kroatien. Das DHB-Team hat bislang zwei Punkte und belegt den dritten Platz.

Im Gegensatz zu den Vorrundenspielen dominierte das Team von Bundestrainer Christian Prokop das Spiel vor 5500 Zuschauern in der Wiener Stadthalle von Beginn an. Die höchste Trefferquote erreichte Timo Kastening, der jeden seiner sechs Würfe auf das weißrussische Tor verwandelte.

In der ARD zeigt sich der Bundestrainer zufrieden: „Wir haben eine deutliche Leistungssteigerung in allen Mannschaftsteilen gezeigt.“ Nach den Vorrundenspielen, in denen das deutsche Team Schwächen gezeigt hat, sollte die Deckung „heute mit 100 Prozent Engagement spielen, das ist uns gelungen“, sagte Prokop.

Spanien und Kroatien sind im Turnier bislang ungeschlagen, Deutschland hatte das Gruppenspiel gegen Spanien verloren. Bester Werfer im Spiel mit jeweils sechs Toren waren die Rechtsaußenspieler Zlatko Horvat für Kroatien und Robert Weber, der bei der HSG Nordhorn-Lingen in der Bundesliga spielt, für Österreich. Die Niederlage gegen Kroatien war der erste Spielverlust für Österreich im Turnier.

Bester Werfer im Spiel Spanien gegen Tschechien war Kapitän Onrej Zrahala mit acht Treffern. Er war bei der letzten Europameisterschaft mit insgesamt 55 Toren Torschützenkönig. Bei den Spaniern erzielten Alex Duschebajew und Angel Fernandez Perez mit jeweils fünf Treffern die meisten Tore. Der spanische Torwart Gonzalo Perez de Vargas wurde zum „Man of the Match“, nicht zum ersten Mal in diesem Turnier.


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Quellen[Bearbeiten]