Genfer Salon: Noch sind Elektroautos rar

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Veröffentlicht: 18:13, 9. Mär. 2009 (CET)
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Genf (Schweiz), 09.03.2009 – Noch sind sie rar, die innovativen Konzepte für Elektroautos – so erscheint es zumindest dem Besucher auf dem 79. Genfer Autosalon, der noch bis zum 15. März geöffnet hat. Auf dieser für die Automobilindustrie zentralen Messe im schweizerischen Genf sind die Elektroautos Mangelware, nur Opel stellt mit dem Opel Ampera ein neues massentaugliches Elektrofahrzeug vor und gehört damit zu den Hauptattraktionen der Messe.

Der Opel Ampera soll nach bisherigen Angaben 2011 als Hybridfahrzeug und Weiterentwicklung des Chevrolet Volt in Serie gehen, wobei der Antriebsmotor ausschließlich elektrisch läuft und der eingebaute Verbrennungsmotor lediglich zur Aufladung der Batterie dienen soll. Ebenso wie Opel präsentiert auch die österreichische Firma Magna Steyr eine Neuheit: Mit dem Mila EV soll die Kompetenz für die Entwicklung von zukunftsweisenden Alternativ-Fahrzeugen demonstriert werden. Toyota präsentiert eine Weiterentwicklung des Prius als Plug-in-Hybrid, der bereits 2010 in Serie gehen soll, sowie den noch nicht serienreifen Elektro-Kleinwagen FT-EV. Der Mitsubishi iMiEV soll in Europa in Zusammenarbeit mit Peugeot Ende 2010 oder Anfang 2011 produziert und zuerst in Spanien, den Niederlanden und England verkauft werden. Der elektrische Smart von Daimler soll 2010 auch mit einer Lithiumbatterie ausgeliefert werden.

Abseits von Opel und Toyota bekommen die Besucher, die nach Elektroautos Ausschau halten, vor allem PS-starke Sportwagen zu sehen, die preislich weit hinter dem Horizont des Durchschnittsverbrauchers liegen. Hierzu gehört etwa der schwedische Koenigsegg NVL Quant, der vollständig mit Photovoltaik-Zellen überzogen wurde und mit seinen 512 PS eine Reichweite von über 500 Kilometern haben soll.

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Quellen