Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in drei verschiedenen Ländern?

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Artikelstatus: Fertig 19:24, 18. Okt. 2006 (CEST)
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Brüssel (Belgien) / Luxemburg (Luxemburg) / Amsterdam (Niederlande), 18.10.2006 – Die drei Benelux-Staaten könnten 2018 Austragungsort der Fußball-Weltmeisterschaft werden. Dies ist jedenfalls das erklärte Ziel des Organisationschefs der „E.M. 2000“ in Belgien und den Niederlanden, Alain Courtois. Wie RTL Radio Lëtzebuerg berichtete, gab der Präsident des luxemburgischen Fussballverbandes FLF Pol Philippe zu bedenken, dass Luxemburg über kein Stadion verfüge, welches von seiner Kapazität her als WM-Stadion in Frage käme. Diese Situation werde sich auch bis 2018 nicht geändert haben. Dennoch sei es denkbar, während einer Benelux-WM Teilnehmermannschaften, Trainingsmöglichkeiten und Quartiere zu bieten. Das größte luxemburgische Fußballstadion, das Stade Josy Barthel, bietet zurzeit Platz für rund 8.000 Zuschauer.

Die drei betroffenen Regierungen haben sich bis jetzt noch nicht zum Vorschlag einer gemeinsamen WM-Organisation geäußert. Kritische Töne kamen laut RTL Radio Lëtzebuerg jedoch bereits von Seiten des niederländischen Fußballverbandes. Man sei der Meinung, drei Länder seien zuviel, um solch eine Mammutorganisation zu schultern. Ähnlich hatte sich laut ORF zuvor bereits FIFA-Präsident Sepp Blatter geäußert. Unterdessen haben mit England und Australien auch andere Staaten bereits Interesse bekundet.

Quellen