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Ermittlungen nach Schweizer Busunglück

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Wallis

Orsières / Kanton Wallis (Schweiz), 19.04.2005 - Die Ursache für das schwere Busunglück vom letzten Sonntag ist nach wie vor unbekannt.

Warum das Unglück geschehen ist und warum der Bus von der Straße abkam, wird nun ermittelt. Der zuständige Untersuchungsrichter Dominique Lovay erklärte gegenüber dem Schweizer Rundfunk, er wolle in drei Richtungen ermitteln.

Am Tag nach dem Unfall haben die Behörden mit der Befragung der Überlebenden begonnen. Überlebt haben alle Menschen, die während des Sturzes des Busses in die Tiefe aus dem Wagen herausgeschleudert wurden.

Zum Ersten werden die Straßenverhältnisse am Sonntag untersucht. Insbesondere auf externe Einflussfaktoren wird geachtet. Es waren bis zu 25 Zentimeter Schnee gefallen, zudem herrschte dichter Nebel. Hubschrauber mussten wegen der schlechten Sicht bei den Bergungsarbeiten unverrichteter Dinge wieder abdrehen. Die Fahrbahn war jedoch nach Angaben der Polizei zum Zeitpunkt des Unglücks von Schnee geräumt. Zusätzlich hat der Untersuchungsrichter eine technische Untersuchung des Fahrzeugs angeordnet. Und drittens wird eine Autopsie des verstorbenen Fahrers eingeleitet.

Bereits am Montag wurden sieben Opfer durch Angehörige identifiziert. Die restlichen fünf Leichen müssen anhand von DNA-Analysen identifiziert werden. Sie befinden sich derzeit in einem Lausanner Institut.

Mit ersten Ergebnissen der Unglücksumstände wird noch Ende dieser Woche gerechnet.

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Quellen