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Ermittlung gegen Polizisten aus Kaiserslautern eingestellt

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Artikelstatus: Fertig 20:46, 10. Nov. 2006 (CET)
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Kaiserslautern (Deutschland), 10.11.2006 – Die Ermittlungen gegen die Polizisten, die Ende September einen Afrikaner in Kaiserslautern misshandelt haben sollen, wurden laut einer Meldung des SWR vom 7. November eingestellt. Laut Staatsanwaltschaft ist es bei der Kontrolle des Mannes nach seiner Festnahme am 29. September nicht zu Misshandlungen gekommen. Die Schürfwunden und Fesselungsspuren seien auf die Gegenwehr des Afrikaners zurückzuführen.

Wegen Vorwürfen, der Mann, den die Polizisten wegen des Verdachts auf Mitgliedschaft in einer Drogenbande vernehmen wollten, sei geschlagen und getreten worden, hatte der Präsident der Technischen Universität Kaiserslautern eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht.

Die Polizisten hatten den 25-jährigen Mann aus Ruanda im Rahmen der Suche nach einer Drogendealerbande vernehmen wollen. Da der Mann vor der Polizei geflohen war, hatten ihn die Beamten zu Boden gedrückt. Dabei habe es Kniestöße gegen die Oberschenkel des Mannes gegeben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sei die Anwendung von Gewalt gegen den Mann „nach Lage der Sache verhältnismäßig“ gewesen.

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Quellen