Ein Lichtblick für das Hasenbergl: Auktion bei Sotheby’s in München

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Veröffentlicht: 20:10, 2. Jun. 2008 (CEST)
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Der Künstler Peter Wittmann vor einem seiner Bilder

München (Deutschland), 02.06.2008 – Beim Auktionshaus Sotheby’s am Münchener Odeonsplatz fand am Donnerstag, den 29. Mai eine ungewöhnliche Auktion statt. Kunst hatte man dort schon oft versteigert – sonst aber nicht mit so geringen Startbeträgen und selten für einen solchen Zweck. Bilder des Künstlers Peter Wittmann, teilweise für diesen Zweck gekauft von Peter Eduard Meier vom gleichnamigen Schuhhaus, teilweise zugestiftet vom Künstler selbst, wurden von Dr. Philipp Herzog von Württemberg im traditionsreichen Auktionshaus Sotheby’s in München versteigert. Ziel der Auktion war eine Vergrößerung des Stiftungsvermögens der gemeinnützigen „Stiftung Lichtblick Hasenbergl“, die Georg Randlkofer, Leiter des traditionsreichen Kaffeehauses Dallmayr, ins Leben gerufen hatte und aus der die Arbeit im Projekt der „Lichtblick Hasenbergl“ der Münchenerin Johanna Hofmeir unterstützt und schließlich getragen werden soll. Zu den Unterstützern gehört auch der Präsident von Sotheby’s Deutschland, Heinrich Graf von Spreti sowie der Innenminister Bayerns, Joachim Herrmann.

Während die kleineren Arbeiten und Skizzen nach heißen Bietkämpfen deutlich über dem Schätzpreis weggingen, konnte, wer eines der größeren Bilder ersteigern wollte, schöne Werke zum fairen Preis erwerben. Der ursprünglich aus Regensburg stammende Künstler, geboren 1951, der 1968 mit der Malerei begann, wurde in seiner Zeit in Indien von der Freundschaft mit dem naturalistischen Maler Alfred W. Hallett und dem künstlerischen Kontrast zu ihm geprägt. Seine Bilder sind nach vielen Ausstellungen in einigen privaten und öffentlichen Sammlungen zu finden. Mit der Auktion dieser Bilder wurde bisher schon eine Summe von 30.000 Euro erlöst, die in vollem Umfang der Stiftung zugute kommen. Insgesamt kann die Aktion, auch wegen des kostenlosen Engagements so vieler Personen und Firmen, als voller Erfolg bezeichnet werden.

Quellen

Originäre Berichterstattung
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