Dritter DEL-Spieltag: Kölner Haie gewinnen erneut Auswärtsspiel

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Artikelstatus: Fertig 08:45, 20. Sep. 2005 (CEST)
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Köln (Deutschland), 15.09.2005 –

Frankfurt Lions 1 : 3 Kölner Haie

Tore: 0:1 (22:18) S. Julien, D. Mcllwain, B. Schlegel; 1:1 (32:32) J. Stöpfgeshoff, F. Bouchard, P. Boileau; 1:2 (37:53) S. Julien, D. Mcllwain; 1:3 (42:03) L. Kopitz, T. Boos, S. Furchner

Strafzeiten: Frankfurt Lions 24 Min./ Kölner Haie 14 Min.

Schiedsrichter: Dahle, Heiko Linienrichter: Holzmann, Hermann/ Schmid, Alexander

Zuschauer: 5.400

Ex-Meister Frankfurt Lions hat den Sprung an die Tabellenspitze verpasst und die erste Saisonniederlage erlitten. Die Kölner waren eindeutig in besserer Form. Zwei Tage nach der Heimniederlage gegen den ERC Ingolstadt (3:4) und 48 Stunden nach der verlorenen Partie beim Zweitligisten EHC München (2:5) im Pokal, konnten die Haie durch Tore von Stephane Julien (23. und 38.) sowie Lasse Kopitz (43.) ihren zweiten Auswärtssieg feiern.

Adler Mannheim 3 : 4 n.P. Hannover Scorpions

Tore: 1:0 (05:59) L. Bohonos, J. Shantz, R. Arendt; 2:0 (12:29) J. Tripp, P. Hedin, S. Kelly; 2:1 (30:01) T. Warriner, R. Hock, D. Lambert; 2:2 (32:54) S. Goc, S. Goulla, A. Morczinietz; 3:2 (38:46) J. Shantz, K. Dykhuis, S. Kelly; 3:3 (49:40) D. Lambert, R. Hock, B. Tapper; Penalty 3:4 Hannover Scorpions, T. Dolak

Strafzeiten: Adler Mannheim 10 Min./ Hannover Scorpions 47 Min.

Schiedsrichter: Stefan Vogl Linienrichter: Adam Niejodek/ Christian Walter

Zuschauer: 8.800

Zwar glänzten die Special-Teams der Adler wieder und erzielten drei Powerplay-Tore, aber für einen Sieg reichte es nicht. Die Hannoveraner -derzeitige Tabellenführer- spielten vorallem im zweiten und letzten Drittel eine starke Partie. Bereits in der sechsten Minute war es Lonny Bohonos, der die erste Überzahlsituation für die Adler nutzen konnte. Weitere sechs Minuten später war es John Tripp, wieder im PowerrPlay, der zum 2:0 erhöhen konnte. Danach kamen die Scorpions besser ins Spiel und erzielten nach 31 Minuten den Anschlusstreffer. Drei Minuten später erzielte Sascha Goc den Ausgleich zum 2:2. 74 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels gingen die Adler erneut durch eine Überzahl in Führung. Doch die Hannoveraner ließen sich hiervon nicht beeindrucken und glichen in der 50. Minute aus. Das Spiel wurde dann durch Penalty entschieden.

Hamburg Freezers 6 : 4 EV Duisburg Die Füchse

Tore: 1:0 (00:13) J. Ulmer, M. Beaucage, S. Peacock; 1:1 (05:18) R. Francz, S. McNeil, S. Robitaille; 1:2 (11:52) M. Darche, T. Magnussen, S. Brulé; 2:2 (29:40) B. Bombis, F. Schnitzer, A. Letang; 2:3 (31:16) T. Magnussen, F. Groleau, S. Brulé; 2:4 (31:53) S. Brulé, F. Groleau, 3:4 (33:57) F. Fortier, A. Letang, S. Peacock; 4:4 (34:42) J. Plachta, D. Van Impe, B. Bombis; 5:4 (49:46) D. Van Impe, M. Beaucage, J. Ulmer; 6:4 (53:10) F. Fortier, D. Van Impe, M. Beaucage

Strafzeiten: Hamburg Freezers 14 Min./ EV Duisburg Die Füchse 26 Min.

Schiedsrichter: Oswald, Christian Linienrichter: Brodnicki, Gregor/ Gemeinhardt, Thomas

Zuschauer: 8.673

Knapp unterlagen die Füchse bei den Hamburg Freezers. Im zweiten Drittel führten sie sogar mit 4:2. Da wurden die Freezers plötzlich hellwach und nur vier Minuten später war die Partie wieder offen. Darren van Impe und erneut Fortier machten dann Nägel mit Köpfen und so gewannen die Hamburger mit 6:4.

Nürnberg Ice Tigers 3 : 1 Augsburger Panther

Tore: 0:1 (02:54) B. Yarema, S. King, S. Potvin; 1:1 (30:37) R. Döme, M. Periard, C. Laflamme; 2:1 (51:09) R. Döme, T. Martinec, C. Franz; 3:1 (57:28) B. Swanson, F. Methot, P. Fical

Strafzeiten: Nürnberg Ice Tigers 12 Min./ Augsburger Panther 16 Min.

Schiedsrichter: Awizus, Frank Linienrichter: Hatz, Ulrich/ Haupt, Bastian

Zuschauer: 4.431

Wieder einmal mussten die Panther mit leeren Händen zurück reisen. Wie schon in den letzten Jahren konnten die Ice Tigers dieses Derby für sich entscheiden. Zwar gingen die Gäste früh in Führung, doch nach dem Ausgleich zu Beginn des zweiten Drittels konnten die Gastgeber das Spiel zu ihren Gunsten drehen.

Krefeld Pinguine 7 : 3 Iserlohn Roosters

Tore: 0:1 (00:28) M. Higgins, M. Greig, B. Adams; 1:1 (03:54) H. Vasiljevs, A. Hedlund, C. Herperger; 1:2 (04:12) B. Adams, K. Furey, E. Goldmann; 2:2 (06:16) A. Selivanov, D. Kunce, R. Pavlikovsky; 3:2 (11:20) H. Vasiljevs, R. Guillet, I. Jan; 4:2 (13:48) A. Hedlund, R. Guillet; 4:3 (21:34) L. Fagemo, B. Richardson, M. Wolf; 5:3 (22:54) H. Vasiljevs, R. Pavlikovsky, C. Herperger; 6:3 (36:27) H. Vasiljevs, R. Guillet, R. Pavlikovsky; 7:3 (47:09) C. Herperger, A. Selivanov, M. Pudlick

Strafzeiten: Krefeld Pinguine 32 Min./ Iserlohn Roosters 20 Min.

Schiedsrichter: Martin Reichert Linienrichter: Emanuel Pupello/ Kai Schneider

Zuschauer: 4.118

Harald Vasiljevs war der Mann des Abends, allein vier der sieben Tore gingen auf sein Konto. Ansonsten war das Spiel unruhig, durch häufige Unterbrechungen seitens des Schiedsrichetrs geprägt. Kurzum ein glanzloser, aber wichtiger Pflichtsieg für die Krefelder.

ERC Ingolstadt 3 : 1 DEG Metro Stars

Tore: 1:0 (16:47) D. Ast, C. Mann, C. Armstrong; 2:0 (29:21) J. Holland, M. Jiranek; 2:1 (40:41) K. Kathan, A. Schneider, T. Vikingstad; 3:1 (56:25) D. Ast, C. Armstrong, S. Tallaire

Strafzeiten: ERC Ingolstadt 10 Min./ DEG Metro Stars 39 Min.

Schiedsrichter: Schurr, Thomas Linienrichter: Giera, Peter-Micha/ Westrich, Sascha

Zuschauer: 3.275

In Ingolstadt konnte heute nach dem überraschenden verlorenen ersten Heimspiel (3:4 gegen Augsburg) und ebenfalls überraschenden Auswärtssieg in Köln am Dienstag (ebenfalls 4:3) nun der erste Heimsieg eingefahren werden. Die DEG verlangte den Gastgebern jedoch alles ab und nur die Tatsache, das sie sich im letzten Drittel durch unnötige Strafzeiten selbst ins Aus stellte, verhinderte den Ausgleich und den möglichen Punkt für die Düsseldorfer.

Kassel Huskies 3 : 4 Eisbären Berlin

Tore: 0:1 (05:24) C. Gawlik, A. Rankel; 1:1 (08:52) S. Ziesche, T. Abstreiter, M. Sychra; 2:1 (39:40) M. Sychra, S. Ziesche, T. Abstreiter; 2:2 (39:55) S. Walker, D. Walser; 3:2 (48:23) J. Ulmer, R. Kraft, E. Bertrand; 3:3 (51:51) S. Walker, S. Ustorf, D. Pederson; 3:4 (59:12) R. Mueller, A. Rankel

Strafzeiten: Kassel Huskies 16 Min./ Eisbären Berlin 8 Min.

Schiedsrichter: Dimmers, Ralph Linienrichter: Schelewski, Robert/ Kowert, Andreas

Zuschauer: 3.577

Das Team der Bären war eines der bisher jüngsten Bären-Teams (ø 23,33), welches ein DEL-Spiel für sich entscheiden konnte. Der eigene Rekord von vor 2 Jahren (ø 24,4), auch gegen Kassel, wurde heute gebrochen.

Tabelle
Platz Team Spiele S N Tore Punkte
1 Hannover Scorpions 3 3 0 18:8 8
2 Nürnberg Ice Tigers 3 2 1 9:6 6
3 Frankfurt Lions 3 2 1 12:10 6
4 Adler Mannheim 3 2 1 12:10 6
5 ERC Ingolstadt 3 2 1 10:8 6
6 Kölner Haie 3 2 1 9:7 6
7 Eisbären Berlin 3 2 1 11:10 6
8 DEG Metro Stars 3 1 2 8:10 4
9 EV Duisburg 3 1 2 8:10 4
10 Krefeld Pinguine 3 1 2 12:11 3
11 Augsburger Panther 3 1 2 9:11 3
12 Hamburg Freezers 3 1 2 10:13 3
13 Kassel Huskies 3 1 2 7:8 2
14 Iserlohn Roosters 3 0 2 4:9 0

Legende:
Grün: Play-off-Platz
Rot: Play-down-Platz


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Quellen