Diskussion:Schweiz liefert Eisenbahnwaggons im Wert von 4,5 Millionen Franken an Madagaskar

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Ich plädiere dafür den Titel in "Schweiz liefert Eisenbahnwaggons im Wert von 4,5 Millionen Franken an Madagaskar" zu ändern.

Erstens halte ich das "Die" für überflüssing, und zweitens ist der Titel so grammatikalisch nicht richtig (denke ich – zumindest liest es sich aber holprig).

da Pete 11:05, 2. Aug 2005 (CEST)

Über das Wort DIE bin ich auch gestolpert. Tragisch finde ich es aber nicht. Wo der grammatikalische Fehler liegen soll ? Kannst du mir das erklären ? Ich finde den Fehler nicht. Und übrigens: Wir befinden uns in einem Wiki. Sei mutig und ändere den Titel Dapete. Kommissario hat dafür sicher Verständnis. Gruß -- Colepani 12:01, 2. Aug 2005 (CEST)
Ja, ändere ruhig den Titel ab. Wegen der Grammatik fragen wir mal unseren Rechtschreibspezialisten Wolf-Dieter. Gruß -- Interactive 12:35, 2. Aug 2005 (CEST)
Wie ich das hier sehe, ist es eigentlich keine Frage der Grammatik. Das Deutsche lässt beim Satzbau fast alles zu, im Gegensatz zum Englischen, wo wir die strenge S—P—O (Subjekt—Prädikat—Objekt)-Regel haben.

.. an Madagaskar .. ist KEIN Präpositionalobjekt sondern eine Adverbiale Bestimmung des Ortes

Sehr schön Unbekannter ohne Unterschrift. Und was willst du damit sagen ? -- Newser· 00:19, 4. Jun. 2006 (CEST)

Hier geht es um folgenden Aufbau:

  • Satz im Original:
Subjekt (Die Schweiz) — Prädikat (liefert an) — Präpositionalobjekt (Madagaskar) — Akkusativobjekt mit Attribut (Eisenbahnwaggons im Wert von ...).
  • Satz in der Version von da Pete:
Subjekt (Schweiz) — Prädikat (liefert ... [an]) — Akkusativobjekt mit Attribut (Eisenbahnwaggons im Wert von ...) — Präpositionalobjekt (an Madagaskar)

Meine Satzanalyse ergibt: beide Varianten sind grammatikalisch zulässig. Im zweiten Fall wird das Präpositionalobjekt an den Schluss gestellt, nach dem Verb folgt das Objekt. Im ersten Satz ist es umgekehrt. Die Verbklammer (liefert ... an) ist ein im Deutschen gebräuchliches Mittel, um ein Objekt dazwischen einzufügen (die Verbklammer hält sozusagen die Spannung). Nur, wenn der Satz durch viele weitere und lange Satzglieder (evtl. sogar Gliedsätze) zu lang wird, empfindet man die schließende Präposition der Verbklammer (an) als „Nachklappen“, die Verbklammer kann dann den Spannungsbogen nicht mehr tragen. In solchen Fällen ist es oft sinnvoll, die lange Distanz zwischen Verb und seiner nachklappenden Präposition zu verkürzen.

Was ist besser? Geschmackssache! Üblich ist es eher, das Präpositionalobjekt an den Schluss zu stellen und das Akkusativobjekt direkt hinter dem Verb zu positionieren. Das Objekt wird hier eigentlich „erwartet“. Das würde für die Version von da Pete sprechen. Meine persönliche Meinung: für mich hört sich die zweite Version (da Pete) auch besser an. --Wolf-Dieter 14:37, 2. Aug 2005 (CEST)

Nach solch einer ausführlichen und tollen Analyse sollten wir nicht länger warten. Ändern wir es doch gleich ab. Danke an unseren Spezialisten Wolf-Dieter. CU -- Color 15:46, 2. Aug 2005 (CEST)