Diskussion:Chinesische Bürgerrechtler zu langen Haftstrafen verurteilt

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Passendes Bild? --Itu (Diskussion) 16:48, 19. Jun. 2014 (CEST)


Kann man die Personen irgendwie festmachen in ihrer Identität?

--Itu (Diskussion) 16:57, 19. Jun. 2014 (CEST)

Das mit Liu Ping wie in der englischen Wikipedia genannt dürfte hinkommen, nach den dortigen Angaben. Wei Zhongping ist dort auch nur mit einem Rotlink genannt, doch das dürfte sich dabei um den hier genannten handeln, kann man ebenfalls vermuten. Also ganz unbekannt sind die Leute nicht. Aber viele Einzelheiten dringen da trotzdem nicht nach draußen. Chinesische Medien und das gilt sicher nicht nur für die englischsprachigen schweigen zu dem Ereignis jedenfalls. Nicht umsonst ist ai von der BBC als Quelle mitgenannt worden. --Drgkl (Diskussion) 17:11, 19. Jun. 2014 (CEST)

Das letztere war jetzt die antwort auf das. Jedoch besteht keine echte Informationsbarriere an der Grenze zum Westen(das könnte man nicht mal für Nordkorea behaupten) sondern die liegt um die Sache herum. Was in chinesische Medien gelangt, wird prinzipiell global öffentlich. --Itu (Diskussion) 17:43, 19. Jun. 2014 (CEST)
Sicher wird global öffentlich, was in die chinesischen Medien gelangt, doch die chinesischen Medien berichten eben nicht über alles was im Land passiert, denn nicht umsonst wird der Internetzugang durch die "Great Firewall" in China abgeschottet. Der Artikel der BBC zum Prozess gegen die Bürgerrechtler ist jedenfalls in China jetzt nicht mehr abrufbar. Von anderen Bürgerrechtsprozessen wurden westliche Beobachter teilweise sehr aggressiv verdrängt. Über Prozesse gegen uigurische "Terroristen" kann man jedoch überall und in jeder Sprache auch in China viel lesen. Westliche Medien müssen sich in ihren Berichten aus China auf kleine Ausschnitte und wenige Zuträger verlassen, eine freie eigene Berichterstattung ist ihnen in China generell nicht möglich. China steht zwar etwas über Nordkorea, wenn es im Ranking um die Pressefreiheit geht, aber eine frei Presse sieht bestimmt anders aus. --Drgkl (Diskussion) 02:54, 20. Jun. 2014 (CEST)
China mag arg undemokratisch sein, aber mit Nordkorea vergleichen ist sicher abwegig. Eine Internetverbindung ins Ausland dürften in Nordkorea z.B. nur extrem wenige Menschen haben. Ja, wo nix is, brauchts auch keine Firewall. Auch die Presse(un)freiheit kann man hier nicht ernsthaft nebeneinanderstellen. Für Nordkoreaner wäre China wohl ein unfassbar freies Land. --Itu (Diskussion) 22:38, 20. Jun. 2014 (CEST)
Ob die Nordkoreaner sich als Unfrei in dem Sinne, in dem wir Europäer diesen Begriff verwenden bezeichnen würden, wage ich angesichts der totalen Manipulation der Menschen zu bezweifeln. Den Chinesen ist in jedem Falle bewußt, dass ihre Freiheit doch stark eingeschränkt ist. Denn wie heißt es doch so schön: "Freiheit ist immer nur die Freiheit des anders denkenden". In diesem Sinne ist Freiheit auch in China nicht gewährleistet. Hier über den Grad der Freiheit oder Unfreiheit zu diskutieren ist für beide Nationen eine realitätsferne europazentristische Sichtweise, denn sie würden in jedem Falle auch der Aussage zustimmen "Freiheit ist kein Privileg", die ebenfalls im Zusammenhang mit dem erstgenannten Zitat steht. --Drgkl (Diskussion) 07:42, 21. Jun. 2014 (CEST)