Der Völkermarkter Stausee wird beschifft

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Artikelstatus: Fertig 13:28, 18. Jun. 2006 (CEST)
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Völkermarkt / Klagenfurt (Österreich), 18.06.2006 – Die Kärntner Gemeinde Völkermarkt hat ein lange geplantes Vorhaben in die Tat umgesetzt: Am Donnerstag wurde der Völkermarkter Stausee beschifft. An diesem Tag drehte ein Rundfahrtschiff seine ersten Runden über den See.

Die bisherige „Maria Wörth“ ist ein 24 Meter langes Schiff, das zuvor auf dem Wörthersee beheimatet war. Bevor es im Juni nach Völkermarkt überführt wurde, bekam es rundum einen neuen Schliff. Es wurde im Herbst 2005 für zirka 450.000 Euro gekauft und nach Völkermarkt transportiert. Der Transport von Klagenfurt nach Völkermarkt gestaltete sich schwieriger als gedacht: Einer der Käufer sagte: „Es war ja nicht möglich, das Schiff auseinander zu schneiden, und so mussten wir es in einem Stück transportieren. Bei so einem großen und hohen Transportgut ist natürlich schon die Fahrroute ein Problem, man kommt ja nirgends mehr durch. Natürlich konnten wir das alles gut planen, aber Kleinigkeiten sorgen immer wieder für Überraschungen.“

In Völkermarkt wurde es komplett renoviert. Nach der Runderneuerung wurde es umgetauft. Jetzt heißt es „MS Magdalena“ und fährt im Linienschiffsverkehr viermal täglich über den See. Bei Bedarf können auch Privatleute das Schiff anmieten. Die Kapazität des Schiffes liegt bei 140 Personen pro Tour. Heimathafen ist Völkermarkt, in den Renovierungskosten sind auch Gelder für den Bau der verschiedenen Anlegestellen auf dem See enthalten.

Dass das Ereignis nach so langer Planungszeit realisiert werden konnte, war ein Zufall. Bewohner von Völkermarkt hatten von einem Kapitän vom Wörthersee erfahren, dass die Besitzer der „Maria Wörth“ einen neuen Besitzer suchten. Und dann ging es an die Tat.

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Quellen