Belgisches Linien-Flugzeug steckt seit drei Tagen in Ruanda fest

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Artikelstatus: Fertig 15:12, 25. Feb. 2006 (CET)
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Kigali (Ruanda), 25.02.2006 – Eine Linienmaschine der belgischen Fluggesellschaft SN Brussels Airlines mit 140 Passagieren an Bord steckt in Ruanda fest.

Die Maschine sollte am Dienstag vom ruandischen Flughafen in Kigali in Richtung Belgien starten. Das Flugzeug erhielt jedoch keine Starterlaubnis. Veranlasst wurde die Blockade durch die Behörden in Ruanda. Auf die SN Brussels Airlines kommen durch den unfreiwilligen Aufenthalt der Maschine in Kigali hohe Kosten zu.

In den Fall hat sich mittlerweile der belgische Premierminister Guy Verhofstadt eingeschaltet. Als Begründung gaben die Ruander an, für den Flug lägen notwendige technische Unterlagen nicht vor. Verhofstadt hatte daher am Mittwoch mit dem Staatspräsidenten Paul Kagame in Ruanda telefoniert, um den Vorgang zu klären.

Nachdem unmittelbar nach dem Gespräch keine Details an die Öffentlichkeit kamen, scheint sich danach dennoch etwas getan zu haben. Jetzt liegen den ruandischen Behörden plötzlich doch passende Dokumente für das Flugzeug vor. Darin wird der technisch einwandfreie Zustand der belgischen Maschine beschrieben. Verhofstadt hatte Kagame gebeten, so schnell wie möglich die Starterlaubnis zu geben. Daraufhin sagte Kagame zu Verhofstadt, es gebe keine weiteren Probleme. Aber bis gestern wurden keine neuen Informationen über einen tatsächlichen Startzeitpunkt für die Maschine bekannt.

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Quellen