Beim Versicherungskonzern AMB Generali fallen Arbeitsplätze weg

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Artikelstatus: Fertig 10:20, 15. Mär. 2007 (CET)
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Aachen / Bergisch Gladbach (Deutschland), 15.03.2007 – Der Versicherungskonzern AMB Generali plant laut dessen Vorstandsvorsitzendem Walter Thießen den Abbau von rund 1.000 der 17.600 Stellen. Als Grund dafür nannte Thießen, man dürfe sich keine „unternehmerischen Fesseln“ in diesen „schnelllebigen Zeiten“ anlegen. Dabei schloss er Kündigungen nicht aus.

Währenddessen konnten Vertreter des Unternehmens bekannt geben, den Gewinn vor Steuern auf 346 Millionen Euro steigern zu können, was zehn Prozent mehr als im Vorjahr sind. Des Weiteren sei das Unternehmen zweimal so stark gewachsen wie der Markt im Durchschnitt, was sich in einer Steigerung der Beiträge auf 13,4 Milliarden Euro, was 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr sind, bemerkbar machte. Was Übernahmen von anderen Firmen angeht, sagte Thießen in Bergisch Gladbach, sein Unternehmen, dem mehrere Versicherungen wie die Aachen Münchener und CosmosDirekt angehören und das insbesondere beim Verkauf von so genannten Riester-Renten stark ist, würde solche Übernahmen derzeit nicht planen; sie seien aber möglich.

Der Vorstandsvorsitzende, gegen den nach eigenen Angaben gerade ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachtes auf Bestechlichkeit eingestellt wurde, kritisierte am eigenen Unternehmen jedoch den Service und sagte, dass man dessen Verbesserung gezielt angehen müsse.

Quellen