Auch Subaru will in Japan ein Elektroauto auf den Markt bringen

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Veröffentlicht: 09:49, 11. Jun. 2009 (CEST)
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der Subaru „Stella“

Japan, 11.06.2009 – Nach der Ankündigung des japanischen Autoherstellers Mitsubishi, im Jahr 2010 mit seinem Elektroauto i-MiEV in Serienproduktion gehen zu wollen, hat nun ein weiterer japanischer Kleinwagenhersteller, Subaru, die Produktion eines Elektroautos angekündigt. Der 3,40 Meter lange Zwerg, der auf dem Minivan Stella basiert, wird nach Herstellerangaben mit einem 63 PS starken Elektromotor ausgestattet, der den Wagen auf eine Höchstgeschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde bringen soll. Der Lithium-Ionen-Akku des Fahrzeugs wird von einer 200-Volt-Steckdose in fünf Stunden aufgeladen – ein Schnellaufladesystem ermöglicht sogar 80 Prozent Ladekapazität in 15 Minuten – und ermöglicht eine Reichweite des nur 1.010 Kilogramm schweren Fahrzeugs von 90 Kilometern. Es handelt sich um ein Konzept auf der Basis der Plug-in-Technik, bei der ein Elektromotor durch einen zweiten Antrieb ergänzt wird, in der Regel einen herkömmlichen Verbrennungsmotor.

Als besonderes technisches Feature haben die Techniker eine Energierückgewinnung aus der Bremsenergie eingebaut, durch die beim Bremsen verlorene Energie für die Aufladung der Batterie nutzbar gemacht wird.

Subaru will zunächst mit einer begrenzten Stückzahl auf den Markt gehen. 170 Fahrzeuge sollen ab 2010 über Japans Straßen rollen. Der Preis des Elektroflitzers soll bei umgerechnet 35.000 Euro liegen.

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Quellen