Zum Inhalt springen

ASL: Der „Z“ spielt gegen den amtierenden Meister FC Basel

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Zürich / Basel (Schweiz), 21.03.2005 – Auch im vierten Auftritt auf fremdem Platz im Kalenderjahr gibt es für den FC Basel keine drei Punkte zu holen, jedoch zeigten sich die „Bebbi“ zumindest kämpferisch verbessert und mussten den Sieg erst in der Schlussminute aufgeben.

Während die Mehrheit der Basler Fans nicht mit ins Letzigrund Stadion gereist war und eine Protestveranstaltung unter dem Titel „Heimspiel im Joggeli“ lancierten, verfolgten in Zürich dennoch offiziell 13.400 Zuschauer das Spiel, eine Zahl, die etwas zu hoch gegriffen scheint. Die erste Viertelstunde des Spiels im Traditionsduell gehörte dem FC Basel, der durch Carignano zu einer guten Chance kam, Torhüter Taini konnte aber den Schuss aus zehn Metern parieren - auch Kleber und Chipperfield konnten nicht reüssieren. In der Folge verflachte das Geschehen, die Basler kamen etwas aus dem Tritt und die Zürcher konnten ihrerseits optische Vorteile gewinnen. Kurz vor der Halbzeit drehte der FC Zürich auf und kam durch Keita und den agilen Di Jorio (35. Minute) zu zwei sehr guten Einschusschancen, die jedoch ungenutzt blieben und die Teams daher mit dem Pausenstand von 0:0 in die Kabinen gingen.

Nach der Halbzeit war es wieder der FC Basel, der die Akzente setzte, jedoch waren Delgados Chancen nicht gefährlich fürs Zürcher Tor, die ihrerseits nach knapp einer Stunde durch einen Hinterhaltschuss von Margairaz zum 1:0 scoren konnen (60. Minute). Durch den Rückstand aufgeweckt rannten die in rotblau gekleideten Spieler des FCB in der Folge vehement gegen das Tor der Gastgeber, Chipperfields Volleyschuss zog knapp am Tor vorbei, Zwyssigs Kopfball konnte der starke Taini noch aus dem Lattenkreuz fischen. In der 76.ten Minute dann die Erlösung für Basel, als Spielmacher Delgado das Leder aus knapp 25 Metern unhaltbar für den Zürcher Hüter im Tor versenken konnte. In der 87.ten Minute kamen die in der Schlussphase aktiveren Basler dann noch zum nicht unverdienten 1:2 durch Huggel nach einem Eckstoss von Chipperfield und wähnten sich hernach bereits als Sieger - ohne jedoch die Rechnung mit Schiedsrichter Martin Salm gemacht zu haben, der in der Nachspielzeit einen sehr fragwürdigen Handelfmeter für den „Z“ pfiff, als der eingewechselte Ilie den Basler Verteidiger Philipp Degen an die Hand köpfte: Cesar verwandelte den unberechtigten Elfmeter sicher zum 2:2 (93. Minute).

Kommenden Samstag trifft der FC Basel zu Hause auf den FC Aarau, der am Nachmittag gegen die Grasshoppers Zürich mit 2:3 unterlag.

Telegramm
FC Zürich - FC Basel 2:2 (0:0)
Letzigrund - Sr. Salm – 13′200 Zuschauer
Tore: 59. Margairaz 1:0, 76. Delgado 1:1, 87. Huggel 1:2 (Chipperfield), 93. Cesar 2:2 (Handspenalty)

FC Zürich:

Taini; Nef, Schneider, Filipescu, Cesar; Tararache, Dzemaili; Di Jorio (79. Akhalaia), Gygax;Margairaz; Keita (79. Ille)

FC Basel:

Zuberbühler; Philipp Degen, Zwyssig, Müller, Kléber; Huggel; Zanni (75. Sterjovski), Chipperfield; Delgado (91. Barberis), Carignano Gimenez (49. D. Degen)

Bemerkungen:

FCB ohne Petric, M. Yakin, Smiljanic und Rossi (alle verletzt). FCZ ohne Capria, Stanic, Petrosyan, Hohl und Tarone (alle verletzt).

Gelbe Karten: 61. Kléber, 65. Zwyssig, 81. P. Degen, 91. Sterjovski

Quellen

Originäre Berichterstattung
Dieser Artikel enthält Journalismus aus erster Hand. Siehe auch die Diskussionsseite für Details.