19. DEL-Spieltag: Augsburg geht als Tabellenletzter in die Länderspielpause

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Artikelstatus: Fertig 16:41, 13. Nov. 2005 (CET)
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Köln (Deutschland), 6.11.2005

Frankfurt Lions 3 : 1 Adler Mannheim

Tore: 1:0 D. Norris, P. Lebeau - J. Young (05:30); 2:0 J.Young, J. Patrick - P. Lebeau (29:56); 2:1 J. Shantz, R. Corbet (57:26); 3:1 D. Norris, P. Lebeau - P. Plante (59:24)

Strafzeiten: Frankfurt Lions 22 Min./ Adler Mannheim 32 Min.

Schiedsrichter: Kurmann, Danny Linienrichter: Schelewski, Robert; Kowert, Andreas

Zuschauer: 7.000

Frankfurt konnte im letzten Spiel vor der Nations Cup-Pause daheim die Adler Mannheim mit 3:1 besiegen und damit die zuletzt schlechteren Ergebnisse zumindest zum Teil vergessen machen. Dwayne Norris' Führungstor aus der 6. Minute konnte Jason Young, der mit einer Vorlage schon am ersten Treffer beteiligt war, nach knapp der Hälfte der Spielzeit auf 2:0 ausbauen. Vor 7.000 in der ausverkauften Frankfurter Eissporthalle brachte Jeff Shantz die Gäste 2½ Minuten vor der Schlusssirene noch auf 2:1 heran, doch nach der Herausnahme des Mannheimer Goalies machte Dwayne Norris mit seinem zweiten Tor des Abends den Heimsieg für die Löwen aus der Mainmetropole perfekt.

Iserlohn Roosters 2 : 3 n.P. DEG Metro Stars

Tore: 0:1 P. Ferraro, C. Ferraro (00:41); 0:2 P. Reimer, F. Jung - J. Tory (09:14); 1:2 S. Jones, R. Intranuovo - B. Richardson (16:01); 2:2 E. Goldmann, L. Fagemo - B. Purdie (31:06); Penalty 2:3 DEG Metro Stars K. Kathan (60:08)

Strafzeiten: Iserlohn Roosters 26 Min./ DEG Metro Stars 8 Min.

Schiedsrichter: Looker, Rick Linienrichter: Jablukow, Georgij; Winnekens, Felix

Zuschauer: 3.875

Wie schon im ersten Aufeinandertreffen zwischen den Iserlohn Roosters und der Düsseldorfer EG mussten die Metro Stars auch diesmal einen 2:0-Vorsprung wieder hergeben. Peter Ferraro und Patrick Reimer sorgten mit ihren Toren in den ersten zehn Minuten für eine anscheinend beruhigende Führung. Doch die Roosters kamen wie schon im Hinspiel wieder heran: Erst erzielte Sebastian Jones sein erstes DEL-Tor im 180. Spiel, im Mittelabschnitt erzielte Rick Goldmann den Ausgleich. Ungewöhnlich, wenn man die Roosters-Statistik anschaut: beide Tore wurden jeweils im Powerplay erzielt. Als es aber nach 60 Minuten 2:2 stand, musste das Penaltyschießen entscheiden. Und hier schienen die Rheinländer aus dem ersten Derby einige Wochen vorher etwas gelernt zu haben. Sie verwandelten alle vier Versuche bei Dimitrij Kotschnew. Trefilov auf der anderen Seite konnte nicht so oft bezwungen werden, so dass der Zusatzpunkt nach Düsseldorf ging. Bei vielen Fans fiel der Profischiedsrichter Rick Looker negativ auf, der seine Premiere am Seilersee gab, und angeblich zu einseitig pfiff.

Kassel Huskies 2 : 3 n.P. Hamburg Freezers

Tore: 1:0 M. Sychra, S. Ziesche - M. Hlinka (06:33); 2:0 T. Abstreiter, D. Clarke - S. Ziesche (34:04); 2:1 B. Bombis (52:08); 2:2 J. Ulmer, P. Manning - M. Beaucage (56:41); Penalty 2:3 Hamburg Freezers M. Beaucage (60:10)

Strafzeiten: Kassel Huskies 8 Min./ Hamburg Freezers 35 Min.

Schiedsrichter: Awizus, Frank Linienrichter: Krawinkel, Markus; Prudlo, Martin

Zuschauer: 3.938

Die Kassel Huskies wollten das Heimspiel gegen die Hamburg Freezers unbedingt gewinnen, um nicht den Anschluss an den rettenden zwölften Platz zu verlieren. Das gelang ihnen zwar nicht ganz, dennoch machten sie es den Hanseaten ziemlich schwer. Sychra brachte die Schlittenhunde nach 6½ Minuten in Führung, in der 35. Spielminute konnte Tobias Abstreiter sogar auf 2:0 ausbauen. Doch die Freezers kamen zurück ins Spiel. Auf Bombis' Anschlusstor folgte innerhalb von etwa 4½ Minuten der Ausgleich von Jeff Ulmer. Auch hier musste also das Penatlyschießen entscheiden, weshalb die Gäste den zweiten Punkt aus Kassel mitnahmen.

ERC Ingolstadt 6 : 3 Hannover Scorpions

Tore: 0:1 M. Green, P. Köppchen - B. Tapper (05:51); 1:1 C. Armstrong, J. Holland - F. Keller (14:18); 1:2 M. Green, J. Cipolla - P. Köppchen (18:54); 2:2 D. Ast, P. Von Stefenelli (35:12); 3:2 J. Holland, C. Armstrong - C. Ferguson (38:27); 3:3 J. Cipolla, M. Green - S. Guolla (38:58); 4:3 D. Ast, K. Sutton - R. Valicevic (39:47); 5:3 K. Sutton, J. Ficenec - R. Valicevic (41:25); 6:3 S. Tallaire, J. Ficenec - D. Ast (44:09)

Strafzeiten: ERC Ingolstadt 14 Min./ Hannover Scorpions 28 Min.

Schiedsrichter: Schurr, Thomas Linienrichter: Hatz, Ulrich; Haupt, Bastian

Zuschauer: 4.262

Im torreichen Spitzenduell des 19. Spieltags kam es zum Spiel des ERC Ingolstadt gegen die Hannover Scorpions. Green erzielte nach sechs Minuten das erste von insgesamt neun Toren. Noch im Anfangsdrittel glich Armstrong zwar für die Gastgeber aus, doch Green verwandelte erneut gegen Jimmy Waite, so dass der Spitzenreiter mit einem Rückstand zum Pausentee ging. Im zweiten Abschnitt dauerte es über ein Viertelstunde ehe Doug Ast für den Ausgleich sorgte. In der 39. Minute gelang dann Jason Holland erst die Führung, doch nur wenige Sekunden später zappelte der Puck schon im anderen Netz. Cipolla hatte zum 3:3 getroffen. Doch das Mitteldrittel war noch längst nicht zu Ende. Nochmals Doug Ast erzielte 13 Sekunden vor der Sirene die erneute Ingolstädter Führung. Im Schlussabschnitt machten Ken Sutton und Sean Tallaire dann alles klar.

Krefeld Pinguine 2 : 4 Nürnberg Ice Tigers

Tore: 1:0 R. Guillet, R. Pavlikovsky - C. Herperger (22:02); 1:1 T. Martinec, B. Swanson - G. Acker (22:36); 2:1 T. Drury, B. Blank - D. Kunce (28:06); 2:2 F. Methot, C. Laflamme - C. Franz (33:45); 2:3 G. Acker, T. Martinec - B. Swanson (49:24); 2:4 R. Döme, T. Martinec - G. Leeb (58:16)

Strafzeiten: Krefeld Pinguine 34 Min./ Nürnberg Ice Tigers 12 Min.

Schiedsrichter: Breiter, Stefan Linienrichter: Mosler, Markus; Starke, Matthias

Zuschauer: 3.489

Trotz zweimaliger Führung konnten die Krefeld Pinguine nicht gegen die Nürnberg Ice Tigers gewinnen. Rob Guillet brachte die Hausherren nach zwei Minuten im Mitteldrittel in Führung, nachdem der erste Abschnitt torlos verlief. 34 Sekunden nach der Führung glich Tomas Martinec allerdings schon wieder aus. Ted Drury konnte in der 29. Minute die Pinguine erneut in Führung bringen, ehe Francois Methot gut fünf Minuten später wieder ausglich. Im Schlussabschnitt traf Gert Acker zur erstmaligen Führung für die Gäste, die Robert Döme nicht zwei Minuten vor dem Ende sogar noch ausbauen konnte. Beim 4:2 behinderte ein Linienrichter den Krefelder Verteidiger, beide kamen zu Fall, das Tor wurde dennoch gegeben. Auffällig ist die Strafenverteilung: Schiedsrichter Stefan Breiter verteilte 34 Minuten gegen Krefeld und nur zwölf gegen Nürnberg.

Augsburger Panther 2 : 5 Füchse Duisburg

Tore: 0:1 M. Henrich, S. Robitaille - F. Groleau (02:03); 1:1 S. Potvin (07:13); 1:2 R. Francz, N. Sundblad - M. Henrich (11:06); 2:2 S. King, R. Suchan - P. Aufiero (23:44); 2:3 S. Brulé, M. Darche - T. Magnussen (38:21); 2:4 J. Grand-Pierre, S. Robitaille - T. Magnussen (39:00); 2:5 J. Grand-Pierre, S. McNeil - H. Boisvert (49:31)

Strafzeiten: Augsburger Panther 18 Min./ EV Duisburg Die Füchse 37 Min.

Schiedsrichter: Piechaczek, Daniel Linienrichter: Holzmann, Hermann; Schmid, Alexander

Zuschauer: 3.073

Die Augsburger Panther stecken in einer Krise, die sich auch in den Zuschauerzahlen zeigt: Nur etwas mehr als 3.000 Zuschauer wollten das Spiel gegen die Füchse aus Duisburg sehen. Auch in diesem Spiel gelang nicht der erhoffte Befreiungsschlag nach dem Trainerwechsel, Duisburg siegte 5:2. Henrich brachte die Füchse schon nach zwei Minuten in Führung. Steve Potvin konnte zwar fünf Minuten später wieder ausgleichen, doch schon nach gut elf Minuten gingen die Gäste erneut, diesmal durch Robert Francz, in Führung. Auch diese Führung konnte Augsburg aber noch ausgleichen: Scott King erzielte in der 24. Minute das 2:2. Doch ab der 39. Minute hatte Augsburg keine Chance mehr. Steve Brulé und Jean-Luc Grand-Pierre brachten die Gäste noch im zweiten Drittel mit 4:2 in Führung. Nochmals Grand-Pierre sorgte im Schlussabschnitt für den eindeutigen Entstand: 2:5 aus Augsburger Sicht.

Kölner Haie 3 : 1 Eisbären Berlin

Tore: 0:1 M. DuPont (36:47); 1:1 E. Lewandowski, M. Lüdemann - T. Boos (37:31); 2:1 W. Lindsay, S. Julien - J. Adduono (50:39); 3:1 J. Adduono, W. Lindsay - P. Traynor (57:19)

Strafzeiten: Kölner Haie 20 Min./ Eisbären Berlin 16 Min.

Schiedsrichter: Reichert, Martin Linienrichter: Brodnicki, Gregor; Gemeinhardt, Thomas

Zuschauer: 15.010

Zufrieden in die Pause können die Kölner Haie gehen, denn sie besiegten die Eisbären Berlin mit 3:1. Die erste Hälfte des Spiels verlief absolut torlos, erst in der 37. Minute fiel durch Micky DuPont der erste Treffer auf Seiten der Berliner. Nur wenige Sekunden danach fiel gleich der Ausgleich. Torschütze: Eduard Lewandowski. Im Schlussdrittel sorgten Bill Lindsay und Jeremy Adduono für die Entscheidung.

Tabelle
Platz Team Spiele S N Tore Punkte
1 ERC Ingolstadt 19 14 5 73:43 42
2 DEG Metro Stars 19 11 8 56:51 35
3 Hannover Scorpions 20 12 8 66:56 34
4 Kölner Haie 19 11 8 66:44 32
5 Krefeld Pinguine 20 11 9 64:57 32
6 Eisbären Berlin 21 10 11 70:69 32
7 Nürnberg Ice Tigers 18 10 8 48:48 31
8 Frankfurt Lions 20 11 9 47:50 31
9 Adler Mannheim 19 10 8 58:53 30
10 Hamburg Freezers 19 10 9 50:55 28
11 EV Duisburg 19 9 10 51:58 27
12 Iserlohn Roosters 19 6 13 49:62 20
13 Kassel Huskies 19 5 14 44:63 16
14 Augsburger Panther 19 5 14 39:71 15

Legende:
Grün: Play-off-Platz
Rot: Play-down-Platz

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Quellen