Österreich: Lange Wartezeiten am Hochtannbergpass

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Veröffentlicht: 15:51, 13. Jul. 2007 (CEST)
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Warth (Österreich), 13.07.2007 – Am 5. Juli 2007 begannen die Sommerferien in weiten Teilen Österreichs, vor allem im betroffenen Land Vorarlberg. Seit Mai diesen Jahres existiert eine Baustelle auf der Bregenzerwald Bundesstraße L 200 Rutschungssanierung Schröcken - Warth wegen eines Hangrutsches mit einspuriger Verkehrsführung zwischen Schröcken-Nesslegg und Hochkrumbach bei Warth direkt am Hochtannbergpass. Parallel dazu wird die Straße verbreitert, so dass der Bergauf-Verkehr eine zweite Spur bekommt. Der Wälderbus hat durch die Baustelle oft bis zu 30 Minuten Verspätung.

Das besondere an der Baustelle ist die lange Wartezeit aus Richtung Schröcken, die sich ergibt:

  • 20 Minuten Sperrung in beiden Richtungen wegen Abstützarbeiten (Rutschungssanierung Hangrutsch)
  • Zehn Minuten fließt der Verkehr aus Richtung Hochkrumbach bei Warth in Richtung Schröcken
  • Zehn Minuten fließt der Verkehr aus Richtung Schröcken in Richtung Hochkrumbach bei Warth
  • dann erneut zwanzig Minuten Totalsperre und erneuter Schaltumlauf.
  • Dauer der Baustelle insgesamt bis November 2007.

Schon außerhalb der Ferienzeit staute sich der Verkehr auf drei Kilometer, trotz großer Warntafeln am Fuße der Paßstraße. Wikinews-Benutzer JARU war dort im Urlaub und hat sich vor Ort ein Bild von der Lage gemacht. Es ist davon auszugehen, dass bei fehlender Sperre der Rückstau auf sieben Kilometer anwachsen könnte (drei Ampelschaltungen á 30 Minuten) Unmittelbar am Fuße der Baustelle befinden sich Hotels, wo der Lärm und die Abgasbelastung durch wartende Fahrzeuge unerträglich wird. Anschließend wurde der österreichische Verkehrsclub ÖAMTC verständigt und eine Transitsperre für den Urlaubsverkehr anderer Regionen und den Schwerverkehr vorgeschlagen. Über die Sperrung soll in den nächsten Tagen durch die Landesregierung Vorarlberg entschieden werden, so die Rückmeldung des ÖAMTC.

Quellen

Originäre Berichterstattung
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