Papstbesuch: Bayerische Schüler bekommen einen Tag mehr Sommerferien

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Artikelstatus: Fertig 23:02, 9. Mrz. 2006 (CET)
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München / Regensburg (Deutschland), 09.03.2006 – Papst Benedikt XVI. macht's möglich: Bayerische Schüler bekommen anlässlich seines Besuches im September 2006 einen Tag mehr Sommerferien. Demnach beginnt in Bayern das neue Schuljahr nicht wie geplant am 12. September, sondern erst am 13. September. Der Besuch des Papstes ist vom 9. bis 14.September geplant. Den Schülern soll durch die Verschiebung Gelegenheit gegeben werden, am 12. September in Regensburg am Gottesdienst mit Papst Benedikt XVI. teilnehmen zu können. Zu diesen Ereignis werden rund 270.000 Menschen erwartet.

Zwar findet auch am 10. September ein großer Gottesdienst statt, aber in München. Nach Angaben eines Sprechers im Kultusministerium sollen mit der Regelung auch Schüler und Schülerinnen aus entfernteren Teilen Bayerns Gelegenheit bekommen, einen Gottesdienst zu besuchen. Die Begründung lautete: „Regensburg ist die Nahtstelle zwischen dem Norden und dem Süden und der beste für die Franken erreichbare Ort. Wir wollen den Schülern die Möglichkeit geben, den aus Bayern stammenden Papst zu sehen. Es ist auch ein Zeichen unserer Wertschätzung für den Heiligen Vater, wenn an diesem einmaligen Ereignis frei gegeben wird“.

Das Kultusministerium unter der Verantwortung Siegfried Schneiders hat die Änderung der Sommerferien noch nicht offiziell bestätigt, eine mündliche Anfrage eines CSU-Abgeordneten aus Regensburg vom letzten Mittwoch wurde aber positiv beantwortet. Die Regelung soll dann alle bayerische Schulen betreffen. Zuerst war angedacht, nur Schülern in der Region Regensburg schulfrei zu geben. Eine Auswahl bestimmter Schularten, staatlicher oder privater Schulen oder Regionen lehnte das Kultusministerium aber mit der Begründung ab, dass der Besuch des Papstes „von so herausragender Art“ sei, dass nicht unterschieden werden sollte.

Endgültig entscheiden wird das Ministerium erst Mitte März 2006. Für diesen Zeitpunkt wurde der Besuch des Päpstlichen Reisemarschalls in München angekündigt. Erst wenn er den von den Bayern vorgesehenen Zeitplan für den Papstbesuch akzeptiert, kann die geänderte Ferienregelung verabschiedet werden.

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Quellen