Zwei deutsche Ingenieure im Irak freigelassen

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Artikelstatus: Fertig 17:33, 3. Mai 2006 (CEST)
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Santiago de Chile (Chile), 03.05.2006 – Die zwei deutschen Ingenieure aus Leipzig, die im Januar 2006 im Irak entführt worden waren, sind seit gestern Nachmittag MESZ frei. Die Sondermaschine mit den beiden ehemaligen Geiseln landete am Mittwoch gegen 14:30 Uhr auf dem Flughafen Berlin-Tegel.

Die Information über die Freilassung der Geiseln hatte der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) gestern während seiner Südamerika-Reise in Santiago de Chile bekannt gegeben. Über weitere Details bezüglich der Umstände der Freilassung werde es keine Informationen geben. Dies entspricht der gängigen Praxis des Auswärtigen Amtes.

Zu den Hintergründen der Geiselnahme äußerte sich der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Gernot Erler (SPD). Er gehe von einem kriminellen Hintergrund aus, sagte der Politiker im ARD-Morgenmagazin. Es gebe inzwischen im Irak eine regelrechte „Geiselindustrie“.

Spekulationen über die Erfüllung von Lösegeldforderungen wurden – wie in solchen Fällen üblich – nicht bestätigt.

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Quellen