Südafrika steht am Rande einer Wirtschaftskrise

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Pretoria (Südafrika), 08.06.2018 – Das erste Quartal 2018 ist für die südafrikanische Wirtschaft ungünstig verlaufen. Sie schrumpfte nach Angaben von Statistics South Africa (Stats SA) um 2,2 Prozent und damit so stark wie seit der globalen Wirtschaftskrise 2009 nicht mehr. Vor allem die Landwirtschaft (-24,2 Prozent), der Bergbau und die Industrie litten unter einem sehr schwachen Quartal. Der Einbruch der Wirtschaft in den ersten drei Monaten dieses Jahres wurde maßgeblich von den gestiegenen Staatsausgaben gebremst, sonst wäre sogar ein Minus von 2,5 Prozent entstanden.

Der südlichste Staat Afrikas leidet schon seit der Wirtschaftskrise 2009 unter einer schwachen wirtschaftlichen Entwicklung. Das reale Bruttoinlandsprodukts (BIP) war damals um 1,54 Prozent gesunken. Das BIP hat seitdem jährlich kaum um mehr als 3 Prozent zugenommen, was für ein Schwellenland sehr schwach ist, in den letzten vier Jahren lag das Wachstum sogar unter der 2 Prozentmarke. Das Statistik-Portal statista.com hat für die ersten Monate des Jahres eine Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,5 Prozent berechnet. Problematisch ist der Verlauf auch deshalb, weil die Arbeitslosigkeit bei ca. 28 Prozent liegt und eine Wirtschaftskrise die katastrophale Lage am Arbeitsmarkt noch verschlimmern würde. Anfang des Jahres hatte es noch Hoffnungen auf eine Wende gegeben.


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