Pressesprecher Sean Spicer wegen Vergleichs unter Druck

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Incomplete.svg Es gibt noch Bedenken gegen die Veröffentlichung dieses Artikels.
Vor einer Veröffentlichung bitte die Hinweise auf der Artikeldiskussionsseite beachten und gegebenenfalls die Mängel beseitigen.
Problem: Noch nicht fertig --Usien - Max Vinzent 19:45, 12. Apr. 2017 (CEST)
Tools clipart.png Im Entstehen
Dieser Artikel wird gerade gemeinschaftlich erstellt. Beteilige dich und beachte die Artikeldiskussionsseite.

Hilf mit, diesen Artikel zu erarbeiten! Du kannst: Inhaltlich erweiternKategorisieren – Themenverwandte Artikel/Portale verlinken – Formate prüfen – Rechtschreibung prüfen


Wenn dieser Artikel fertig ist und es schon seit mehr als zwei Stunden keine größeren inhaltlichen Änderungen gab, kann er veröffentlicht werden.

Sean Spicer (Archivbild)

Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 12.04.2017 – Der Pressesprecher des Weißen Hauses in Washingon D.C., Sean Spicer, steht unter Druck. Nachdem Chemiwaffeneinsatz in der syrischen Provinz Idlib verglich er den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad mit dem Reichskanzler des Deutschen Reiches, Adolf Hitler. Er erklärte gerade die Strategie im Syrienkonflikt von Donald Trump, als er gegen mehrere Pressesprecherregeln verstieß, indem er zu Superlativen und Übertreibungen griff. Er kritisierte Russland für seine fortwährende Unterstützung des syrischen Regimes, die man überdenken solle.

Bei dem Vergleich ließ er den Reichskanzler Hitler besser da stehen als al-Assad. „Selbst eine so verabscheuungswürdige Person wie Hitler sank nicht so tief, dass er chemische Waffen einsetzte“, sagte er wortwörtlich. Dabei vergaß Spicer, dass die Nationalsozialisten sechs Millionen Juden, in Gaskammern mit dem Giftgas Zyklon B umbrachten. Nachdem ein Raunen durch den Presseraum ging, machte ihn eine Reporterin darauf aufmerksam und Spicer korrigierte seine Aussage. „Hitler hat das Giftgas nicht gegen seine eigenen Leute auf die gleiche Weise eingesetzt wie Assad, […] er hat sie in Holocaust-Zentren gebracht“, so Spicer.

Die Journalisten waren empört über die Aussage, denn Hitler setzte das Gas auch gegen Homosexuelle, politische Gegner und Menschen mit Behinderungen ein. Verziehen taten die Medien ihm aber, dass er statt Konzentrationslagern (KZ) „Holocaust-Zentren“ sagte. Zum Schluss sagte er, dass Hitler Giftgas aber nicht über Städten abwarf.

Es folgten mehrere Rücktittsforderung Spicers. Die Chefin der Demokratischen Partei im Repräsentantenhaus Nancy Pelosi forderte Trump auf, seinen Pressesprecher zu entlassen. „Während jüdische Familien im ganzen Land das Passah-Fest feiern […] spielt der Sprecher des Präsidenten die Schrecken des Holocaust herunter.“ Auch der Direktor des Anne-Frank-Zentrums in den USA, Steven Goldstein, forderte Spicers Rücktritt.

Sean Spicer entschuldigte sich nach der Pressekonferenz für seine Aussagen. Er habe fälschlicherweise einen unangebrachten und unsensiblen Bezug zum Holocaust hervorgebracht, wie er dem Sender CNN sagte. Weiter hieß es, dass es keinen Vergleich gäbe.


Wikinews commentary.svg     Kommentar hinzufügen


Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Artikelname (Datum)

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Holocaust“.

Quellen[Bearbeiten]