Ein Drittel der Arbeitsplätze bei Coca-Cola in Gefahr

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Artikelstatus: Fertig 22:37, 2. Mrz. 2006 (CET)
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Berlin (Deutschland), 02.03.2006 – In Deutschland gibt es ein Tochterunternehmen von Coca-Cola, das sich rein auf den Abfüllbetrieb spezialisiert hat, die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG (CCE). Sie hat mehrere Standorte in Deutschland, und der Hauptsitz ist in Berlin. Diese Firma plant nach Angaben der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten den Abbau von rund 3.000 Arbeitsplätzen.

Grund dafür ist die Änderung des Pfandsystems in Deutschland. Es tritt per 1. Mai 2006 in Kraft. Danach müssen alle Läden, die Getränke verkaufen, Flaschen zurücknehmen, auch wenn die Getränke in anderen Geschäften gekauft wurden. Experten schätzen, dass dann mehr Einwegflaschen (und weniger Mehrwegflaschen) verkauft werden. Dadurch werden weniger Mitarbeiter für die Wiederaufbereitung der Pfandflaschen benötigt.

Derzeit beschäftigt die CCE rund 9.000 Arbeitnehmer. Die CCE bestätigte die Aussage der Gewerkschaft nicht und nannte sie „reine Spekulation“. Für gestern waren an verschiedenen Orten, an denen die CCE angesiedelt ist, Betriebsversammlungen einberufen worden.

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Quellen