Dresdner Forscher entwickeln erfolgreich künstlich vermehrte Fresszellen gegen Krebs

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Dresden (Deutschland), 06.01.2023 – Dresdner Forscher vom Zentrum für Regenerative Therapien (CRTD) der TU Dresden haben einen wichtigen Fortschritt im Bereich der Zelltherapien erzielt. Sie haben erfolgreich eine Methode entwickelt, um Makrophagen, die großen Fresszellen und ein wesentlicher Teil des Immunsystems, im Labor zu vermehren. Makrophagen sind in der Lage, Bakterien, Zelltrümmer und sogar Tumorzellen zu vernichten und wurden daher bereits als mögliche Waffe gegen Krebserkrankungen betrachtet.

Die Teams von Professor w:Michael Sieweke an der Technischen Universität Dresden und in Marseille haben nun gezeigt, dass die künstlich vermehrten Immunzellen sich im Körper genauso verhalten wie natürliche Makrophagen und von diesen nicht zu unterscheiden sind. Eine klinische Studie wird derzeit vorbereitet und soll auch das Universitätsklinikum Dresden einbeziehen. Das Ziel ist es, Makrophagen zu entwickeln, die Krebszellen bekämpfen, indem sie sie fressen. Das Projekt wird seit März 2022 von dem Europäischen Forschungsrat ERC finanziell gefördert. Patente und Firmengründungen in Bezug auf diese Technologie werden in Betracht gezogen.

Quellen[Bearbeiten]