Weltjugendtag: Zensur der Pressearbeit?

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Artikelstatus: Fertig 17:17, 30. Aug 2005 (CEST)
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Köln (Deutschland), 18.08.2005 – Die Stern.de-Fotografin Janna Frohnhaus wollte im Pressezentrum auf dem Weltjugendtag etwas zu Homosexuellen und der Kirche recherchieren und musste feststellen, dass Seiten zu Homosexuellen nicht aufrufbar waren. Nach mehreren Versuchen wurde klar, dass auch Seiten wie www.kondome.de, Naziseiten und Pornoseiten gesperrt waren. Laut Aussage von Pressesprecher Matthias Kopp wollte man vorbeugen, dass die Journalisten auf Pornoseiten surften. Warum aber auch Seiten wie das Stern-Jugendmagazin „Neon“ gesperrt seien, wisse er nicht. Der Pressesprecher konnte aber auch keine Angaben darüber machen, welche Seiten noch gesperrt sind.

Nach der Begründung überprüften die Journalisten in einer Nachbarhalle die für Pilger frei zugänglichen PCs, ob auch dort der Webfilter angewandt wird. Sie stellten fest, dass die für die Presse gesperrten Seiten hier ohne Probleme aufrufbar waren.

Quellen