Benutzer:Josua
aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Siehe meine Benutzerseite auf Wikipedia
Die Wiki-News finde ich wie Wikipedia ein super Idee. Ich hoffe das sich viele Nutzer finden. Noch steht ja alles in den Startlöchern. Auf der Starseite würde ich Rubriken wie Kultur, Politik, Soziales, Wirtschaft, etc. einführen. Das Projekt finde ich eine sinnvolle Ergänzung zu Wikipedia, da die Stichworte in den News ja w:de: verlinkt direckt zu Wikipedia Artikeln führen.
Ich habe ein Paar Recherchetipps zusammengestellt und bei Indymedia einen Artikel zum Start der Wikinews plaziert:
[Bearbeiten] Die Beta-Version von Wiki-News ist online
von Josua Vogelbusch - 04.12.2004 23:17
Die Beta-Version von Wiki-News ist gestartet
http://de.wikinews.org/wiki/Hauptseite
Wikinews ist eine freie Nachrichtenseite. Jeder, der möchte, kann beitragen und selbst Nachrichten schreiben. Alle Inhalte unterliegen einer freien Lizenz.
Wie bei Wikipedia können Artikel überarbeitet werden. Im Gegensatz zu indymedia, die meist nur News aus der links-alternativen Sene bringen, soll Wiki-News wohl eher (auch) den Mainstream repräsentieren. Der Vorteil gegenüber anderen Newsportalen ist, dass die Stichworte in den Meldungen direckt zu Wikipedia-Artikeln verlinkt werden, so dass sich schnell Hintergrundinformation zu einem Thema erschließen lässt.
Noch steht Wiki-News am Anfang. Es fehlt z.B. noch die Unterteilung in verschiedene Rubriken. Doch jeder kann dazu beitragen, dass Projekt zu verbessern.
"Zur Kontinuität gehört in einem Wiki auch das Scheitern. Wir haben das Recht und die Möglichkeit, krude Ideen einfach auszuprobieren. Wenn sie schiefgehen, tut es in der Regel nicht weh. In einem Jahr werden wir hoffentlich eine lange Liste von gescheiterten Ansätzen, idealerweise samt Analyse ihres Scheiterns und alternativen Handlungsoptionen, vorweisen können." heißt es im Editorial.
Erinnert wird auch daran, dass Wikipedia mal ganz klein Angefangen hat. Inzwischen sind dort 173467 Artikel in deutscher Sprache zu finden. Die Mutterseite Wikipedia zählt nach eigenen Angaben rund 300 Millionen Zugriffe pro Monat.
e-Mail:: Josua c/o gmx.fr
[Bearbeiten] Alles nur geklaut? Leserbrief an den Spiegel
Also der Spiegel Artikel ist zunächt gute Werbung für uns, auch wenn nicht alles stimmt was drinn steht.
Alles nur geklaut? - Spiegel-online, taz, Heise Telepolis, heise newsticker und Indymedia, berichteten über den Start der WikiNews
Alles nur geklaut?
Mit großen Interesse habe ich Ihren Bericht gelesen, da ich selbst bei dem Projekt "WikiNews" kurzfristig eingestiegen bin.
Die Initiatoren hatten ursprünglich die Absicht, selbst Artikel zu schreiben, was ja wenn auch noch in zugegebenermaßen geringen Umfang geschieht.
Noch gibt es einfach zu wenige Autoren, was sich nach den Erfahrungen der Wikipedia vermutlich rasch ändern wird. Bedenkt man dass Wikipedia inzwischen nach eigenen Angaben rund 300 Milionen Zugriffe im Monat zu verzeichenen hat. Viele ergreifen die Möglichkeit und schreiben oder überarbeiten Artikel. Inzwischen finden sich in der deutschsprachigen Wikipedia 174156 Artikel. Allerdings halte ich es auch für ilusorisch und völlig verfehlt, den Profis Konkurrenz machen zu wollen.
WikiNews sehe ich zunächst als sinnvolle Ergänzung zur Wikipedia. Denn die Stichworte der Meldungen sind, anders als Sie schreiben, sehr wohl mit Artikel aus der Wikipedia verlinkt. Sicher machen wir vom Zitatrecht gebrauch. Doch wie z.B. bei Googel News sind die Quellen gennant und verlinkt. Bei Interesse an der Meldung wird der Leser also bei Spiegel-online, tagesschau.de, ZDF-heute-online, Die Welt, taz, FAZ, etc. landen. Das ist sicher auch im Interesse der Profis. Eine Abmahnung erwarte ich daher nicht. Zudem ist es in der Presse üblich Pressespiegel zu veröffentlichen, in denen Passagen Anderer zitiert werden. Auch wird eine Abmahung seitens eines Medienunternehmens bestimmt nicht positiv für das Image des selbigen sein. Auch daher ist mit einen solchen Schritt aus meiner Sicht nicht zu rechnen. Vielleicht werden die Großen sogar Erfreut sein, ein solches Projekt unterstützen zu können.
Sicher grasen wir zur Zeit hauptsächlich die Medienlandschaft ab und schauen nach Interessantem. Was anderes macht der Der Perlentaucher aber auch nicht.
Im übrigen hat sich WikiNews wie die Wikipedia zu strickter Neutralität verpflichtet. Das schränkt natürlich den Handlungsspielraum der Autoren stark ein.
Ich bin aber mal gespannt, wie sich die Sache entwickelt. Als WikiNews vor ein paar Stunden an den Start ging gab es noch nicht einmal Rubriken. Das Projekt ist völlig offen für Veränderungen.
"Ihr könnt noch Rubriken hinzufügen und gerne auch selbst Artikel schreiben." heißt es in der Wikipedia.
Mal sehen, wie das Projekt in einem halben Jahr aussieht. Vielleicht sind dann sogar Kommentare zugelassen. Das Projekt läuft natürlich Gefahr langweilig zu sein, wenn alles "neutralisiert" wird. Ob die Beteiligten sich immer auf den Kleinsten Gemeinsammen Nenner einigen werden, oder ob auch Meinungsviefalt zugelassen wird, wird sich noch herausstellen. Eins ist allerdings klar. Ein zweites indymedia braucht es nicht, weil es das schon gibt.
Josua 18:22, 6. Dez 2004 (UTC)
P.S.zu: Alles nur geklaut?
Natürlich kennen wir das Problem von Falschmeldngen. Wir haben dazu zwei Meldungen in der Medienrubrick die im übrigen verlinkt sind mit den Wikipedia-Artikeln "Falschmeldung" und "Kommunikationsguerilla" (siehe Anhang). Ich schätze, das WikiNews wesentlich seriöser als Blogs sein werden, da ständig beobachtet wird, was gepostet wird. Wikipedia ist für Seriösität bekannt. Und die zurecht beklagten Bleiwüsten rühren daher, dass Wikipedia die Urheberrechte beachtet und keine Fotos klaut. Fotografen sind also dringend gesucht
